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Pessach- Hülsenfrüchte ja oder nein

 

 


 

 

 

 

Von Pessach bis Ostern

 


 

 

Brotfreie Zone

 


 

 

 

15. - 22. Nissan: Pessach


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Your Ultimate Guide To The Laws And Customs Of Shavuot

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Rechtes Lager um Netanyahu siegt bei Wahl in Israel

 

 


 

 

 

 

Netanjahu vor fünfter Amtszeit in Israel - trotz drohender Anklage

 

 

 

 


 

Rechtes Lager um Netanjahu liegt voran

 


 


 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

Antisemitismus? Skandal um umstrittene Arte-Doku über Israel zieht weitere Kreise – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/27789280 ©2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

The Gentleman from Austris stellt Bibi eine Frage mit ungeahnten Folgen

 

 



 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 


 

 

 


 
Realpolitik und Nachwirkungen des Holocaust: Beziehungen zwischen Österreich und Israel
 
Prof. Helga Embacher*
 

 

Die österreichisch-israelischen Beziehungen waren von Beginn an ambivalent und immer wieder von diplomatischen Krisen geprägt. In Anlehnung an die „Opferthese“ verzichtete die israelische Regierung auf österreichische Entschädigungszahlungen und nahm bereits 1950 konsularische und 1956 vollwertigen diplomatische Beziehungen auf.
 
Dies hieß allerdings nicht, dass man Österreich tatsächlich als Opfer der deutschen Aggressionspolitik betrachtete, vielmehr ging es um realpolitische Interessen, wie einen dringend benötigten Warenkredit von 100-Millionen-Schilling. Zudem war Wien als letzte Stadt vor dem „Eisernen Vorhang“ für die israelische Diplomatie von Interesse. Österreichische Politiker wiederum instrumentalisierten bei den
„Wiedergutmachungsverhandlungen“ Israels Verzichtserklärung.
 
Die österreichische Bevölkerung nahm Israel in einem größeren Ausmaß erstmals mit dem „Sechstagekrieg“ 1967 war. Ehemalige Wehrmachtssoldaten bewunderten die Erfolge der israelischen Armee und stellten Vergleiche mit der Deutschen Wehrmacht an, während die Araber als die „neuen Nazis“ galten. Eine Art Dauerkrise löste Kreiskys Nahostpolitik aus, wobei allerdings keine Abwertung der offiziellen Beziehungen erfolgte. Als Reaktion auf die „Waldheim-Affäre“ verweigerte Israel dann die Nachbesetzung seines gerade pensionierten Botschafters. Bundespräsidenten
 
Franz Vranitzky hingegen kam für sein Bekenntnis zur
Mitverantwortung vieler Österreicher größte Wertschätzung zu. Das primäre mediale Interesse galt allerding dem Aufstieg von Jörg Haider und der als „neonazistisch“ betrachteten FPÖ.
 
Als Reaktion auf die erste schwarz-blaue Regierung (2000-2005) rief Israel seinen Botschafter bis zum Regierungsaustritt der FPÖ zurück. Die FPÖ hat Israel diesen Schritt nie verziehen. Unter der Führung von Heinz-Christian Strache stellte sie sich während des
Libanonkrieges 2006 und des Gazakrieges 2009 auf die Seite der Hisbollah bzw. Hamas.
 
Generalsekretär Harald Vilimsky bezeichnete die israelische Militäraktion in Gaza als einen „geplanten Vernichtungsfeldzug der israelischen Regierung gegen die Palästinenser“.
 
Für viele überraschend nahm die FPÖ 2010 eine äußerst pro-israelische Position ein. Damit schloss sie sich anderen rechten
Parteien wie demFront National,dem Vlaams Belang, Geert Wilders
Partei für die Freiheit und denSchwedendemokraten an, die
Israel für ihren Kampf gegen den Islamismus (oft nur gegen den Islam) und damit gegen die muslimische Zuwanderung instrumentalisierten.

Als israelische Ansprechpartner fungierten (und
fungieren) einzelne Politiker und Vertreter der Siedlerbewegung vom rechten Rand. Die um eine Regierungsbeteiligung bemühte FPÖ ging es vor allem auch darum, das Image einer „Nazi-Partei“ los werden.
 
Einhergehend mit der Annäherung an Israel stilisierte sie sich als
Beschützerin der österreichischen Juden vor deren neuen Feinden, den muslimischen Zuwanderern und einem „importierten  Antisemitismus“, wofür dem politischem Gegner SPÖ und den Grünen die Verantwortung zugeschoben wurde.
 
Für Israel stellt die Annäherung dieser zunehmend erfolgreichen rechten Parteien eine Herausforderung dar. Auf die Gründung der türkisch-blauen Regierung (Dezember 2017) reagierte die israelische  Regierung allerdings sehr zurückhaltend. Im Unterschied zur Waldheim-Affäre und schwarz-blauen Regierungsbildung wurde die Botschafterin nicht abgezogen, der direkte Kontakt mit FPÖ-Ministern wird jedoch vermieden.
 
Davon betroffen ist auch die von der FPÖ nominierte parteilose  Außenministerin Karin Kneissl.. Gleichzeitig kommt Österreich von israelischer Seite für seine bisher israelfreundlichste Regierung viel
Lob zu. Tatsächlich findet sich erstmals in einer österreichischen  Regierungserklärung das Bekenntnis zu Israel als „jüdischer Staat“ und zu einer „besonderen Berücksichtigung der israelischen Sicherheitsinteressen“. Österreich zeigte im Unterschied zu vielen   anderen EU-Staaten auch mehr Verständnis für die Verlegung der  Botschaft nach Jerusalem.
 
Bundeskanzler und Außenministerin kritisierten, dass die EU an Israel besonders strenge Maßstäbe anlege; Kneissl irritierte allerdings mit einer Einladung von Hanan Aschrawi zum
Neujahrskonzert 2019, die Israel als Besatzungsmacht, die die Palästinenser versklave, verurteilte. Kurz wiederum engagierte sich zudem gegen den Antisemitismus; 2018 fanden in
Wien in Zusammenarbeit mit jüdischen Organisationen zwei Konferenzen dazu statt.
 
Warum lehnt die israelische Regierung dennoch direkte Kontakte mit FPÖ-Ministern ab? Nimmt Israel Rücksicht auf die Israelitische Kultusgemeinde, deren Führung sich von diversen Versprechen der  neuen Regierung vom Boykott der FPÖ nicht abbringen lassen
will und immer wieder auf die vielen antisemitischen und Holocaust-relativierenden Vorfälle innerhalb dieser Partei verweist?
 
Wirft man einen Blick auf Ungarn, so zeigt sich allerdings, dass den dortigen Juden von Netanyahu im Kampf gegen Orbáns  antisemitische Kampagne gegen George Soros wenig Unterstützung zugekommen ist.

Realpolitische Interessen und das gemeinsame Feindbild Soros ließen die israelische Kritik an antisemitischen Vorfällen in Ungarn  und an der häufig rechtsextremen Rhetorik der Orbán-Regierung immer leiser werden. Der FPÖ wiederum war diese Politik willkommen. 

Als beispielsweise FPÖ- Klubobmann Johann Gudenus von „stichhaltigen Gerüchten“ sprach, wonach Soros „mit viel Kapitalmacht“ versucht habe, Umwälzungstendenzen in Osteuropa zu finanzieren, wies u.a. Strache darauf hin, dass sich die FPÖ mit dieser Position mit dem israelischen Premierminister auf einer Ebene befinden würde. Eine pro-israelische Haltung, vor allem wenn sie auf einem allzu einseitigen Israelbild und mit einer massiven Abwertung von Muslimen einhergeht, kann somit wenig zur Bekämpfung des Antisemitismus im eigenen Land beitragen.

 

Weite Teile der österreichischen Bevölkerung wissen zudem wenig über Israels Geschichte und die Komplexität der israelischen-palästinensischen Beziehungen. Sie können Schlagworten wie dem Bekenntnis zu einem „jüdischen Staat“ oft wenig abgewinnen, ihre Einschätzungen der israelisch-palästinensischen Beziehungen sind oft von Emotionen geleitet.  In Israel wiederum kommt Österreich nach wie vor wenig Bedeutung zu.

Es ist daher anzunehmend, dass  Netanyahu derzeit an  der Aufhebung der Kontaktsperre mit der FPÖ kaum Interesse zeigt, zumal davon mehr Nach- als Vorteile zu erwarten sind.

Israelische Intellektuelle kritisieren seit längerem dessen Nähe zu rechten Politikern wie Orbán Matteo Salvini, dem polnischen Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki oder demphilippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte und deren als demonstrativ erachteten
offiziellen Besuchen in der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem.

* Gemeinsam mit Margit publizierte sie Gratwanderungern. Die Beziehungen zwischenÖsterreich und Israel im Schatten der NS- .  Mai 2019 erscheint beiBöhlau Antisemitismus in Europa. Fallbeispiele eines globalen Phänomens (gemeinsam verfasst mit
Bernadette Edtmaier und Alexandra Preitschopf)