Offener Brief an Palästina

Seid vorsichtig mit Euren Wünschen

Von DAVID PFEFFER /Jerusalem Post

Eure Lehrer und Eure Führer belügen Euch. Sie sagen, dass die Juden in das Land einmarschiert sind, dass sie Euch Eure Felder und Häuser weggenommen und Eure Städte zerstört haben. Dass sie das Land kolonisiert und Euch, 700.000 Menschen, vertrieben haben. Dass das alte, historische Palästina friedlich war, bevor die Juden Europa verließen und Euer Land gestohlen haben.

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Freibrief für Hetze und NS-Apologie

Einmal mehr sorgt eine Entscheidung der Justiz und ihre Begründung für Kopfschütteln: Nachdem im August vergangenen Jahres Fred Duswald im rechtsextremen FPÖ-Akademikerblatt Die Aula Überlebende des KZ Mauthausen als "Massenmörder" und "Landplage" bezeichnet hatte (siehe: Hetze in der Aula gegen KZ-Häftlinge), wurden er und das "freiheitliche Monatsmagazin" von NAbg. Harald Walser (Grüne) bei der Staatsanwaltschaft Graz angezeigt.

Das Verfahren gegen Duswald und "Schriftleiter" Martin Pfeiffer wurde jedoch bald wieder eingestellt, wobei es vor allem die Begründung in sich hat: Es sei "nachvollziehbar, dass die Freilassung mehrerer Tausend Menschen aus dem Konzentrationslager Mauthausen eine Belästigung für die betroffenen Gebiete Österreichs darstellte".

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Israels Premier Netanyahu über Knessetabgeordnete, die Terrorfamilien besucht haben

 

Bei der wöchentlichen Sitzung des Kabinetts sprach Ministerpräsident Benjamin Netanyahu auch über die drei Knessetabgeordneten der arabischen Liste Balad (arabisch nationalistische Partei, Anm. der Red.) , die zehn Familien von Terroristen getroffen hatten. Einer dieser Terroristen hatte drei Israelis getötet.

 

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Ihr heldenhafter Einsatz verhinderte Schlimmeres: Grenzpolizistin stirbt nach Terrorangriff

Die 19-jährige Grenzpolizistin Hadar Cohen aus Or Yehuda erlag im Krankenhaus den Verletzungen, die sie gestern (3.2.) bei einem Terrorangriff in Jerusalems Altstadt erlitten hat.

Cohen war gemeinsam mit zwei weiteren Grenzpolizistinnen eine Gruppe von drei Palästinensern aufgefallen, die sich am Damaskus-Tor verdächtig verhielten. Als einer der drei sich auswies, eröffneten die beiden anderen das Feuer und attackierten die Polizistinnen mit Messern. Cohen gelang es, das Feuer zu erwidern, bevor sie tödlich verwundet wurde. Sie erlitt einen Kopfschuss und zahlreiche Stichwunden am Hals.

Hadar Cohen (Foto: Israeli Police)

Eine weitere Polizistin wurde ebenfalls schwer verletzt. Ihr Zustand ist stabil. Die dritte Polizistin wurde leicht verletzt. Die Angreifer wurden durch die Polizei getötet. An ihren Körpern wurden Rohrbomben gefunden. Sie waren illegal aus dem Westjordanland nach Israel gelangt.

 
 
 

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Karikaturen als Zeichen der Verachtung

on Hillel Newman*

Der Direktor des Cartoon- und Karikaturenhauses in Teheran, Massoud Tabatabai, hat am 16.12. verkündet, dass der Iran einmal mehr einen internationalen Karikaturenwettbewerb abhalten wird, der den Holocaust verspottet.

Das i-Tüpfelchen des Wettbewerbs ist eine neue Kategorie, deren Hauptzweck die Verhöhnung des israelischen Ministerpräsidenten ist. Er soll im Juni 2016 mit der Hilfe und Unterstützung der Stadtverwaltung Teherans stattfinden. Der Wettbewerb ist hoch dotiert. Für den Sonderpreis sind 50.000 US-Dollar versprochen – für den ersten Platz 12.000 US-Dollar, für den zweiten Platz 8000 US-Dollar und für den dritten Platz 5000 US-Dollar.

Cartoon des vergangenen Holocaust-Karikaturen-Wettbewerbs

Es kann davon ausgegangen werden, dass der Iran wegen der versprochenen Aufhebung der Sanktionen – das Ergebnis der gemeinsamen Nuklearvereinbarung (JCPOA) – volle Kassen erwartet. Also haben die Mächtigen etwas „Sinnvolles“ gefunden, das sie mit ihrem Geldsegen anstellen können.

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Schädlingsbekämpfung ohne Pestizide

Bauern stehen heutzutage vor einem scheinbar ausweglosen Problem: Zum einen sollen die Felder möglichst frei von Insekten sein, die die Ernte fressen und zerstören können. Zum anderen verursachen Pestizide, die am effektivsten gegen diese Insekten sind, große Umweltprobleme und töten nicht nur die Schädlinge, sondern auch hilfreiche Insekten wie Bienen.  

 

Maisstauden (Foto: franky242)

Mehrere Studien vermuten einen Zusammenhang zwischen dem Bienensterben und dem übermäßigen Einsatz von Pestiziden. Wissenschaftler glauben, dass bis zu ein Drittel der Nahrung, die wir zu uns nehmen, durch Bienenbestäubung entstanden ist. Weniger Bienen bedeutet weniger Nahrung. Aber ohne den Einsatz von Pestiziden würde die Zahl der Schädlinge ansteigen, die die Bestände zerstören.

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FPÖ-Akademikerball (wieder) mit Gästen von rechts außen

Nachdem das Aufkommen internationaler rechtsextremer Prominenz am Ball der Wiener FPÖ ("Akademikerball", vormals Ball des Wiener Korporationsrings/WKR) in den letzten Jahren ein wenig zurückgegangen war, konnten heuer wieder mehrere einschlägige Gäste begrüßt werden.

vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes
In Begleitung der Wiener Olympen besuchten mindestens drei Kameraden aus Ungarn den Ball: Szabolcs Szalay, Auslandschef der neofaschistischen Jobbik-Jugendorganisation, zumindest ein weiterer Repräsentant derselben und László Toroczkai, Bürgermeister des südungarischen Grenzortes Ásotthalom. Toroczkai begann seine politische Karriere in der rechtsextremen MIÉP, gründete dann die (später verbotene) neonazistische 64-Komitate-Jugendbewegung und handelte sich durch seine irredentistisch-revanchistischen Positionen Einreiseverbote in mehreren Nachbarländern Ungarns ein. In weiterer Folge kandidierte er wiederholt als unabhängiger Kandidat auf Wahllisten der Jobbik.

 

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Rivlin: Erstarken des IS in Israel Aufgabe für arabische Gemeinschaft und Staat

Israels Präsident Reuven Rivlin sprach am Montag bei der 9. jährlichen Sicherheitskonferenz des Instituts für nationale Sicherheitsstudien (INSS) in Ramat Aviv über die Gefahr salafistisch-dschihadistischer Strömungen - insbesondere den sogenannten Islamischen Staat - in Israel.

Der Präsident sagte: „Der Islamische Staat ist bereits hier. Das ist kein Geheimnis mehr. Ich spreche nicht über die angrenzenden Gebiete des Staates Israel, sondern ich meine innerhalb des Staates.

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In eigener Sache

 

 

Die Jüdische – Verein zur Erhaltung kultureller Vielfalt

Bankverbindung:

IBAN: AT26 1200010006999758

BIC: BKAUATWW

 

Unsere letzten kritischen Texte  waren offenbar der Anlass, dass Samuel Laster zur letzten Kultusratsitzung - einmalig und nur für diesen Abend -der Zutritt mit einer fadenscheinigen Begründung verwehrt wurde. Das viele Lob und die zahlreichen positiven Reaktionen von vielen unzufriedenen Gemeindemitgliedern bestärken uns weiter zu machen. Wir erhalten laufend neue Informationen und könnten -  angesichts der Fülle - nahezu täglich viele, viele Texte über die Missstände in der IKG schreiben.
 
Wenn Sie auch Informationen für uns haben oder uns unterstützen wollen, schreiben Sie bitte an: editor(at)juedische.at

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Israels Premier Netanyahu zum Nuklearabkommen mit dem Iran

Sogar nach der Unterzeichnung des Atomabkommens, hat der Iran sein Streben nach Atomwaffenbesitz nicht aufgegeben. Er wird weiterhin die Stabilität im Nahen Osten beeinträchtigen und weltweit Terrorismus verbreiten. Israel wird fortfahren, die Umsetzung des Abkommens zu beobachten.

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"Die Reichen sind ja nicht deppert"*

Die IKG entließ einen Mitarbeiter während eines Arbeitskampfes 

 

Donnerstagabend gegen 19 Uhr eine Szene, wie geschaffen für einen drittklassigen Mafiafilm. Der "Pate" Ariel Muzicant gab dem Mann, der ihn drei Jahre lang regelmäßig beschützte und notfalls sein Leben für den Schutz des Immobilienhändlers gegeben hätte, zum ersten Mal die Hand. "Ich brauch dich morgen nicht mehr", sagte er trocken. Daraufhin wurde der Sicherheitsmann in die Zentrale der jüdischen Gemeinde gebeten, wo ihm seine Waffe abgenommen wurde. Fristlose Entlassung. Begründung: "Vertrauensbruch". Sonst kein Wort, keine Geste, nicht einmal der Versuch Höflichkeit vorzuheucheln oder gar Wertschätzung auszudrücken.
 

 

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Warum es kein Gemeinschaftsgebet verschiedener Religionen geben kann

Das gemeinsame Auftreten von Vertretern unterschiedlicher Religionen, woran wir uns in Österreich, Gott sei Dank, bereits gewöhnt haben, ist ein großes Zeichen, was es in dieser Häufigkeit und Prominenz in kaum einem anderen Land gibt.

Rabbiner Schlomo Hofmeister zu Chanukka

Als Hindus, Buddhisten, Muslime und Juden werden wir, bei den verschiedensten Anlässen, von christlicher Seite jedoch auch immer wieder mit dem Wunsch konfrontiert, an einem gemeinschaftlichen, interreligiösen Gebet teilzunehmen. Dies ist jedoch für uns sowohl konzeptuell, als auch inhaltlich äußerst problematisch, und unsere diesbezüglich prinzipiell ablehnende Haltung stößt leider sehr häufig auf Unverständnis auf christlicher  Seite.

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Zehn tödliche Lügen über Israel

Von RON DERMER

Übersetzung: Maria Kallenberg

Während israelische Bürger von palästinensischen  Terroristen niedergemacht werden, wird auch die Wahrheit über den israelisch-palästinensischen Konflikt von einer Kampagne bösartiger Lügen niedergemacht. Hier sind zehn der schädlichsten Mythen über die gegenwärtigen Angriffe:

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Wenn der Kindergarten – Inspektor kommt…

 

Satire von Ernst Meir Stern*

Im Zuge der öffentlichen Erregung um angeblich salafistisch / islamistisch geführte Kindergärten wird eine rigorose Kontrolle durch den Magistrat gefordert und mancherseits der Gedanke ventiliert, man müsse  gerechterweise auch Kindergärten anderer Religionsgemeinschaften überprüfen. Insbesondere auf erzieherische Inhalte, die Kinder frühzeitig mir Gewalt konfrontieren und einschüchtern, oder den armen Hascherln vermitteln, nur ihr Glaube sei der einzig Wahre und sie damit etwas Besseres. Der Integrationsminister bewahre uns davor!

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Habemus Rabbam!

 

Oberrabbiner – Kür mit einigen Misstönen


von Ernst Meir Stern, 22.12.2015

Im Plenarsaal der IKG gab es nur noch Stehplätze, Vertreter der schreibenden Zunft waren da, und auch die Damen und Herrn Kultusvorsteher waren – ausnahmsweise - nahezu vollzählig angetreten. Stand doch die Präsentation des künftigen Oberrabbiners auf der Agenda, und ein vorausgegangener Newsletter der Fraktion Chaj ließ eine stürmische Debatte erwarten.

Mutmaßten die Oppositionellen um Mag. Martin Engelberg doch, dass, und nicht zum ersten Mal, über den Kultusvorstand einfach „drübergefahren“ werden sollte.

Vorweggenommen: Der angekündigte „Sturm im Wasserglas“ entpuppte sich bestenfalls als Säuseln im Schnapsgläschen. Stellte sich doch bald heraus, dass alles, (soweit für den unbefangenen Berichterstatter nachvollziehbar), alles seine demokratische Ordnung gehabt hatte.

Arie Folger ist neuer "Chief-Rebbe" in Wien
ab 1.7.2016

Mehr infos hier: http://rabbifolger.net/

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Mit Sicherheit ein Skandal

Wie die jüdische Gemeinde Wiens das Leben ihrer Mitglieder riskiert und ihre verdienten Sicherheitsleute betrügt  

von Alexandra Hahlweg und Samuel Laster, 17.12.2015

Unsicherheit erfaßte die Gemeinde zu Chanukka: Die traditionelle Chanukkia von Chabad Lubawitsch sollte diesmal nicht wie jedes Jahr am Stephansplatz  erleuchtet werden. Schon eine Woche vor Chanukka „berichtete“ eine Journalistin in ihrem Blog „Jüdisches Leben“ in der Wiener Zeitung, dass es aus Sicherheitsgründen keine Chanukkia geben würde. Die Verfasserin der Falschmeldung schreibt im Sinne der Führung der IKG weichgespülte Fließbandtexte, die oft nichts anderes sind als plumpe PR. Die Schreiberin ist Angestellte der Hauszeitung der IKG, die fast so unabhängig ist, wie früher die Prawda von der KPdSU. Recherche war gestern, gezielte Fehlinformation ist heute scheinbar Realität.

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IKG - Bürgerparlament zur Flüchtlingsproblematik

(erschienen im "Bund"- Zeitung für werktätige Juden und von ihnen)

von Ernst M. Stern

Ein Flüchtlingsstrom überschwemmt seit Monaten Österreich, Ende nicht in Sicht. Zigtausende haben um Asyl angesucht. Angesichts der antisemitisch motivierten Terrorakte islamistischer Extremisten in Europa brennt auch – und besonders - Wiens Juden das Thema „Flüchtlings – und Asylpolitik“ förmlich unter den Nägeln. Die Kultusgemeinde berief ein Bürgerparlament ein, in dem Gemeindemitglieder ihre Erfahrungen, Ängste und Vorschläge sowie Fragen an eine Expertenrunde einbringen sollten. Der bund war dabei.

 

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Helfen Sie IsraAID helfen! 

                                                                                             19.09.2015

Heute Morgen Lesbos/Griechenland

IsraAID, gegründet 2001, ist eine israelische gemeinnützige, nichtstaatliche Organisation. Seit mehr als einem Jahrzehnt sind beispielsweise medizinische Teams, Such- und Rettungsmannschaften, Psychologen und Trauma-Experten weltweit unterwegs um zu helfen. Sei es in Myanmar, im Sudan, in Japan, in Kenia, um nur einige Länder zu nennen - die HelferInnen von IsraAID sind immer vorne dabei, wenn Menschen in Not sind. IsraAID wird von vielen jüdischen Gemeinden in den USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich ... (Österreich bisher ausgenommen) und dem israelischen Staat unterstützt.

IsraAID hilft den Flüchtlingen in Europa und "die Jüdische" bittet nun Sie, liebe Leser und Leserinnen um Unterstützung: Bitte helfen Sie IsraAID helfen!

http://israaid.co.il/donate

Konto: IsraAID - The Israel Forum for International Humanitarian Aid
Bank: Bank Ha Poalim LTD  
Bank Address: 105 Arlozorov St. Tel Aviv  
U.S. Intermediary bank name: Poalim NY U.S. Intermediary
Swift code: POALUS33 U.S.
Intermediary ABA code: 026008866
IBAN: IL73-0126-0800-0000-0435937

Ein paar Bilder von heute Morgen aus Serbien. Flüchtlinge nutzen die Babybauchtragen, die IsraAid in Israel in einer wunderbaren Aktion gesammelt hat. IsraAID leistet hier humanitäre Hilfe und unterstützt die Flüchtlinge bei ihrer beschwerlichen Reise:

 


 

 Ein Dichter zieht in den Krieg

 

Als an Jom Kippur im Jahre 1973 Krieg ausbrach, war Leonard Cohen gerade auf Tour auf der griechischen Insel Hydra • Er ließ alles stehen und liegen, verließ seine Frau und seinen Sohn und machte sich auf nach Israel • "Ich werde gehen und Ägyptens Kugel aufhalten," sagte er.

von Neta Bar-Yosef (Israel Hayom)

 

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Importierter Antisemitismus?

In Österreich und Deutschland kommen täglich Tausende Flüchtlinge an. Es wird ihnen oft pauschal Antisemitismus vorgeworfen. Sind diese Hilfesuchenden antisemitischer als die Österreicher und Deutschen anno 1945?

 

 

 

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Die Umkehr des Ori Gruder

Ein Mann wird mit 30 religiös, mit 44 will er die Welt der Charedim filmisch darstellen.

von Samuel Laster

Wir gehen beten. Eine kleine Gruppe hat sich in der kleinen Betstube in Wiens Innenstadt versammelt. Ori Gruder hat einen Film gedreht und sich Gedanken über Sexualaufklärung für männliche jüdische Jugendliche gemacht. „Worum geht es im Film“, fragt der Rabbiner den Filmemacher Gruder. „Es geht um die Bewahrung des Bundes“, so Gruder . „Ein wichtiges Thema“ sagt der Rabbiner . Ob er sich den Film ansehen wird,  das will unser  Rabbiner P. „noch nicht sagen“.

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