Unsere Welt in der die UNESCO und der IS ineinanderfließen

 

Von CAROLINE B. GLICK (Bild)


Palmyra trägt "das Gedenken der Syrer in sich und die Werte von kultureller Diversität, Toleranz und Offenheit, durch die diese Region zu einer Wiege der Zivilisation wurde".

Im vergangenen Monat gab Irina Bokova, die Generaldirektorin der UNESCO, eine Erklärung ab, in der sie den von Russland unterstützten syrischen Truppen zur Befreiung der antiken Stadt Palmyra vom Islamischen Staat (IS) gratulierte.

Bokova sagte, dass Palmyra "das Gedenken der Syrer in sich trage und die Werte von kultureller Diversität, Toleranz und Offenheit, durch die diese Region zu einer Wiege der Zivilisation wurde".

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Ungarische Neonazis im "Schulvereinshaus"

 

von Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes

Das Stelldichein der Wiener Burschenschaft Olympia mit ungarischen Kameraden (siehe: Olympia, Blood & Honour und die österreichisch-ungarische Achse) fand am 21. April im "Schulvereinshaus" der Österreichischen Landsmannschaft (ÖLM) in der Wiener Fuhrmannsgasse (siehe Bild) statt.

das "Schulvereinshaus" in Wien

Laut einem Kurzbericht aus der Szene "war der Saal bis zum letzten Platz gefüllt". Die neofaschistische Jobbik schickte wie erwartet ihren Auslands- und Jugendkader Szabolcs Szalay, der angereiste "Aktivist" der neonazistischen Jugendbewegung der 64 Burgkomitate (HVIM) wurde bezeichnenderweise nicht namentlich genannt.

 

 

 
 

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Der Terror fährt wieder Bus

Unerwartet schlägt in Israel der Terror niemals zu. Jedoch immer überraschend. Am Montagabend zum ersten Mal nach langer Zeit wieder in einem Jerusalemer Linienbus. "Der Terror fährt wieder Bus", titelte die Zeitung Yedioth Aharonot  kurz nach der Explosion.

von Norbert Nathan Jessen

21 Fahrgäste wurden verletzt. 12 lagen am Dienstag noch mit Brandwunden ins Krankenhaus. Trotz der hohen Opferzahl keine neue Stufe der Gewalt, schätzen die Experten. Was an der alten Angst nicht viel ändert. Bei einem der beiden Schwerstverwundeten handelt es sich um den Attentäter, vermutet die Polizei.

Der Wrack des Busses in Jerusalem (c) Nana

Er arbeitete mit selbsthergestellten Sprengstoff, der vor allem durch eine starke Brandzündung die Umstehenden verwundete. "Vor allem Brandwunden sind zu behandeln, weniger innere Verletzungen, wie sie durch starke Stoßwellen hervorgerufen werden", meldete ein Sprecher des Hadassah-Hospitals.

 

 

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Unter seinen vielen unfassbaren Wahlkampfäußerungen betreffen Donald J. Trumps vielleicht wichtigste seine eventuelle Rolle als Präsident der Vereinigten Staaten.

Als ihm gesagt wurde, dass Uniformierte seinen rechtswidrigen Befehl als Präsident Gefangene zu foltern und Zivilisten zu töten nicht befolgen würden, antwortete Trump drohend: "Sie werden sich nicht weigern. Sie werden es nicht ablehnen, glauben Sie mir." In Reaktion auf Kritik durch den Sprecher des Repräsentantenhauses sprach Trump wie ein Mafiaboss: "Paul Ryan, den kenne nicht gut, aber ich bin sicher, dass ich mit ihm gut auskommen werde. Und wenn nicht? Dann wird er einen hohen Preis dafür zahlen müssen." In seiner Beschwerde, dass das internationale Ansehen der Vereinigten Staaten zurückgegangen ist, versprach Trump Ausländer dazu zu bringen "unser Land zu respektieren" und "unser Oberhaupt zu respektieren", indem er eine "Persönlichkeitsaura" schaffen wird. In Bezug auf die Medien, die er verachtet, sagte Trump: "Ich werde unser Verleumdungsrecht öffnen, so dass wir sie, wenn sie bewusst negative und furchbare und falsche Artikel schreiben, verklagten und eine Menge Geld machen können."


 

 


 

Korruption in Israel

Von Norbert Nathan Jessen

Israels Liste der wegen Korruption verurteilter Politiker ist lang. Mit dabei ein Ex-Premier und ein Ex-Präsident. Lang ist auch die Liste der schwebenden Verfahren mit der Frau des amtierenden Premiers und dem Oppositionschef. Wer genauer hinschaut, wird keine Anzeichen dafür entdecken, dass Israels Großkopferte korrupter als andernorts sind.

Eher Hinweise darauf, dass Israels Justiz im Vergleich zu anderen westlichen Staaten resoluter vorgeht. Doch gerade die Liste der neuesten Fälle bereitet wachsende Sorge: Nicht die Quantität ist das Problem, sondern die Qualität.

 

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Der Rabbi von Neukölln und der jüdisch-muslimische Dialog

Ein schreckliches Unrecht geschieht derzeit in Berin. Ein Unrecht, das zum Himmel schreit. Würde Emile Zola noch leben, er hätte länst J’accuse…! gerufen. Weil aber der große französische Dichter schon lange tot ist, müssen jetzt andere ran. Jan Kixmüller im Berliner Tagesspiegel, der RBB, Charlotte Haunhorst in „jetzt“, dem Kindermagazin der SZ, Maximilian Popp im SPIEGEL, Thorben Lehning und Claudia Keller, ebenfalls im Tagesspiegel. Was ist passiert? „Armin darf kein Rabbiner werden“.

Armin Langer (c) Salam Shalom

Und warum darf Armin kein Rabbiner werden? „Weil er sich für den Dialog zwischen Juden und Muslimen einsetzt – sagt er.“ Und er sagt noch etwas: „Was gibt es Repressiveres, als jemandem ein Grundrecht zu verweigern?"

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Recht, nicht Rache!

Es ist selten bis einmalig, dass PLO-Chef Mahmoud Abbas und Israels Justizministerin Ayelet Schaked ein und  derselben Meinung sind. Abbas und Schaked warnten vor einer Vorverurteilung des Todesschützen von Hebron. Gegen ihn wird ermittelt, weil er einen wehrlosen Palästinenser mit einem gezielten Kopfschuss tötete. „Die Verantwortlichen müssen ermittelt und zur Verantwortung gezogen werden“, erklärte am Sonntag Abbas vor arabischen Besuchern aus Israel.

von Nathan Norbert Jessen (Tel Aviv- Jaffa)

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Ansturm auf Arabisch-sprachige Facebook-Seite des Außenministeriums - wegen eines Kochrezepts

Tscholent (c) Wikipedia

Auf der Facebook-Seite des israelischen Außenministeriums ist man an virtuelle Konfrontationen mit Palästinensern zu staatlichen und sicherheitspolitischen Themen gewohnt, aber in dieser Woche entstand dort ein Streit aus einem völlig anderen Grund: einem Rezept für Chamin.

Chamin ist ein Eintopfgericht, das meist am Schabbat gegessen wird. Die Rezepte variieren je nachdem, woher die Familien ursprünglich kommen. Europäische Juden nennen das Gericht Tscholent.


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Israel baut weltgrößten Solarturm in der Negev-Wüste

Israel möchte 10 Prozent seines Energiebedarfs bis zum Jahr 2020 mit erneuerbaren Energien abdecken. Um diesem Ziel gerecht zu werden, baut die in Israel angesiedelte Firma Megalim Solar Power momentan einen 240 Meter hohen Solarturm, der nach seiner Fertigstellung bis zu 121 Megawatt generieren wird. Angesichts der vielen Sonnentage in Israel hat das Land das beste Potential, Solarenergie als Ressource für erneuerbare Energien zu nutzen.

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Tel Aviv - Hauptstadt für Vegetarier

Welche ist die beste Stadt für Vegetarier? Das Reisemagazin Conde Nast Traveler meint überzeugt: Tel Aviv. Als ‚Hauptstadt für vegetarisches Essen‘ verfügt es über eine „beeindruckende Menge an gemüse-orientierten Restaurants“. Zudem sind vielerorts auch Veganer- oder Vegetarier-freundliche Menüs in fleischservierenden Einrichtungen erhältlich.

Mit dieser Einschätzung ehrte das Magazin nicht als erstes Tel Aviv für seinen Erfolg im Errichten eines Veggi-Marktes. Bereits vergangenen Frühling bezeichnete Daily Meal die Stadt als Top-veganes Reiseziel der Welt, noch vor New York, Portland und Berlin.

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Schädlingsbekämpfung ohne Pestizide

Bauern stehen heutzutage vor einem scheinbar ausweglosen Problem: Zum einen sollen die Felder möglichst frei von Insekten sein, die die Ernte fressen und zerstören können. Zum anderen verursachen Pestizide, die am effektivsten gegen diese Insekten sind, große Umweltprobleme und töten nicht nur die Schädlinge, sondern auch hilfreiche Insekten wie Bienen.  

 

Maisstauden (Foto: franky242)

Mehrere Studien vermuten einen Zusammenhang zwischen dem Bienensterben und dem übermäßigen Einsatz von Pestiziden. Wissenschaftler glauben, dass bis zu ein Drittel der Nahrung, die wir zu uns nehmen, durch Bienenbestäubung entstanden ist. Weniger Bienen bedeutet weniger Nahrung. Aber ohne den Einsatz von Pestiziden würde die Zahl der Schädlinge ansteigen, die die Bestände zerstören.

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In eigener Sache

 

 

Die Jüdische – Verein zur Erhaltung kultureller Vielfalt

Bankverbindung:

IBAN: AT26 1200010006999758

BIC: BKAUATWW

 

Unsere letzten kritischen Texte  waren offenbar der Anlass, dass Samuel Laster zur letzten Kultusratsitzung - einmalig und nur für diesen Abend -der Zutritt mit einer fadenscheinigen Begründung verwehrt wurde. Das viele Lob und die zahlreichen positiven Reaktionen von vielen unzufriedenen Gemeindemitgliedern bestärken uns weiter zu machen. Wir erhalten laufend neue Informationen und könnten -  angesichts der Fülle - nahezu täglich viele, viele Texte über die Missstände in der IKG schreiben.
 
Wenn Sie auch Informationen für uns haben oder uns unterstützen wollen, schreiben Sie bitte an: editor(at)juedische.at

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Warum es kein Gemeinschaftsgebet verschiedener Religionen geben kann

Das gemeinsame Auftreten von Vertretern unterschiedlicher Religionen, woran wir uns in Österreich, Gott sei Dank, bereits gewöhnt haben, ist ein großes Zeichen, was es in dieser Häufigkeit und Prominenz in kaum einem anderen Land gibt.

Rabbiner Schlomo Hofmeister zu Chanukka

Als Hindus, Buddhisten, Muslime und Juden werden wir, bei den verschiedensten Anlässen, von christlicher Seite jedoch auch immer wieder mit dem Wunsch konfrontiert, an einem gemeinschaftlichen, interreligiösen Gebet teilzunehmen. Dies ist jedoch für uns sowohl konzeptuell, als auch inhaltlich äußerst problematisch, und unsere diesbezüglich prinzipiell ablehnende Haltung stößt leider sehr häufig auf Unverständnis auf christlicher  Seite.

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Zehn tödliche Lügen über Israel

Von RON DERMER

Übersetzung: Maria Kallenberg

Während israelische Bürger von palästinensischen  Terroristen niedergemacht werden, wird auch die Wahrheit über den israelisch-palästinensischen Konflikt von einer Kampagne bösartiger Lügen niedergemacht. Hier sind zehn der schädlichsten Mythen über die gegenwärtigen Angriffe:

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Wenn der Kindergarten – Inspektor kommt…

 

Satire von Ernst Meir Stern*

Im Zuge der öffentlichen Erregung um angeblich salafistisch / islamistisch geführte Kindergärten wird eine rigorose Kontrolle durch den Magistrat gefordert und mancherseits der Gedanke ventiliert, man müsse  gerechterweise auch Kindergärten anderer Religionsgemeinschaften überprüfen. Insbesondere auf erzieherische Inhalte, die Kinder frühzeitig mir Gewalt konfrontieren und einschüchtern, oder den armen Hascherln vermitteln, nur ihr Glaube sei der einzig Wahre und sie damit etwas Besseres. Der Integrationsminister bewahre uns davor!

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Habemus Rabbam!

 

Oberrabbiner – Kür mit einigen Misstönen


von Ernst Meir Stern, 22.12.2015

Im Plenarsaal der IKG gab es nur noch Stehplätze, Vertreter der schreibenden Zunft waren da, und auch die Damen und Herrn Kultusvorsteher waren – ausnahmsweise - nahezu vollzählig angetreten. Stand doch die Präsentation des künftigen Oberrabbiners auf der Agenda, und ein vorausgegangener Newsletter der Fraktion Chaj ließ eine stürmische Debatte erwarten.

Mutmaßten die Oppositionellen um Mag. Martin Engelberg doch, dass, und nicht zum ersten Mal, über den Kultusvorstand einfach „drübergefahren“ werden sollte.

Vorweggenommen: Der angekündigte „Sturm im Wasserglas“ entpuppte sich bestenfalls als Säuseln im Schnapsgläschen. Stellte sich doch bald heraus, dass alles, (soweit für den unbefangenen Berichterstatter nachvollziehbar), alles seine demokratische Ordnung gehabt hatte.

Arie Folger ist neuer "Chief-Rebbe" in Wien
ab 1.7.2016

Mehr infos hier: http://rabbifolger.net/

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Mit Sicherheit ein Skandal

Wie die jüdische Gemeinde Wiens das Leben ihrer Mitglieder riskiert und ihre verdienten Sicherheitsleute betrügt  

von Alexandra Hahlweg und Samuel Laster, 17.12.2015

Unsicherheit erfaßte die Gemeinde zu Chanukka: Die traditionelle Chanukkia von Chabad Lubawitsch sollte diesmal nicht wie jedes Jahr am Stephansplatz  erleuchtet werden. Schon eine Woche vor Chanukka „berichtete“ eine Journalistin in ihrem Blog „Jüdisches Leben“ in der Wiener Zeitung, dass es aus Sicherheitsgründen keine Chanukkia geben würde. Die Verfasserin der Falschmeldung schreibt im Sinne der Führung der IKG weichgespülte Fließbandtexte, die oft nichts anderes sind als plumpe PR. Die Schreiberin ist Angestellte der Hauszeitung der IKG, die fast so unabhängig ist, wie früher die Prawda von der KPdSU. Recherche war gestern, gezielte Fehlinformation ist heute scheinbar Realität.

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IKG - Bürgerparlament zur Flüchtlingsproblematik

(erschienen im "Bund"- Zeitung für werktätige Juden und von ihnen)

von Ernst M. Stern

Ein Flüchtlingsstrom überschwemmt seit Monaten Österreich, Ende nicht in Sicht. Zigtausende haben um Asyl angesucht. Angesichts der antisemitisch motivierten Terrorakte islamistischer Extremisten in Europa brennt auch – und besonders - Wiens Juden das Thema „Flüchtlings – und Asylpolitik“ förmlich unter den Nägeln. Die Kultusgemeinde berief ein Bürgerparlament ein, in dem Gemeindemitglieder ihre Erfahrungen, Ängste und Vorschläge sowie Fragen an eine Expertenrunde einbringen sollten. Der bund war dabei.

 

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Helfen Sie IsraAID helfen! 

                                                                                             19.09.2015

Heute Morgen Lesbos/Griechenland

IsraAID, gegründet 2001, ist eine israelische gemeinnützige, nichtstaatliche Organisation. Seit mehr als einem Jahrzehnt sind beispielsweise medizinische Teams, Such- und Rettungsmannschaften, Psychologen und Trauma-Experten weltweit unterwegs um zu helfen. Sei es in Myanmar, im Sudan, in Japan, in Kenia, um nur einige Länder zu nennen - die HelferInnen von IsraAID sind immer vorne dabei, wenn Menschen in Not sind. IsraAID wird von vielen jüdischen Gemeinden in den USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich ... (Österreich bisher ausgenommen) und dem israelischen Staat unterstützt.

IsraAID hilft den Flüchtlingen in Europa und "die Jüdische" bittet nun Sie, liebe Leser und Leserinnen um Unterstützung: Bitte helfen Sie IsraAID helfen!

http://israaid.co.il/donate

Konto: IsraAID - The Israel Forum for International Humanitarian Aid
Bank: Bank Ha Poalim LTD  
Bank Address: 105 Arlozorov St. Tel Aviv  
U.S. Intermediary bank name: Poalim NY U.S. Intermediary
Swift code: POALUS33 U.S.
Intermediary ABA code: 026008866
IBAN: IL73-0126-0800-0000-0435937

Ein paar Bilder von heute Morgen aus Serbien. Flüchtlinge nutzen die Babybauchtragen, die IsraAid in Israel in einer wunderbaren Aktion gesammelt hat. IsraAID leistet hier humanitäre Hilfe und unterstützt die Flüchtlinge bei ihrer beschwerlichen Reise:

 


 

 Ein Dichter zieht in den Krieg

 

Als an Jom Kippur im Jahre 1973 Krieg ausbrach, war Leonard Cohen gerade auf Tour auf der griechischen Insel Hydra • Er ließ alles stehen und liegen, verließ seine Frau und seinen Sohn und machte sich auf nach Israel • "Ich werde gehen und Ägyptens Kugel aufhalten," sagte er.

von Neta Bar-Yosef (Israel Hayom)

 

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Die Umkehr des Ori Gruder

Ein Mann wird mit 30 religiös, mit 44 will er die Welt der Charedim filmisch darstellen.

von Samuel Laster

Wir gehen beten. Eine kleine Gruppe hat sich in der kleinen Betstube in Wiens Innenstadt versammelt. Ori Gruder hat einen Film gedreht und sich Gedanken über Sexualaufklärung für männliche jüdische Jugendliche gemacht. „Worum geht es im Film“, fragt der Rabbiner den Filmemacher Gruder. „Es geht um die Bewahrung des Bundes“, so Gruder . „Ein wichtiges Thema“ sagt der Rabbiner . Ob er sich den Film ansehen wird,  das will unser  Rabbiner P. „noch nicht sagen“.

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