Trauer um Prof. Robert Wistrich

 

Österreichs Außenminister  Sebastian Kurz zum Ableben des bedeutenden Historikers und Antisemitismusforschers


Wien  - "Mit Robert Wistrich verlieren wir einen der führenden Antisemitismusforscher und einen der herausragendsten Kenner der jüdischen Geschichte Österreichs" so Außen- und Integrationsminister Sebastian Kurz zum Ableben von Prof. Robert Wistrich. "Seine präzisen Forschungen über die Ursachen und Mechanismen von Antisemitismus und Intoleranz werden auch in Zukunft eine wertvolle Orientierungshilfe im Kampf für Menschenrechte und Menschenwürde bleiben".

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Zwischen Mozart und "Golden Boy" Nadav Guedj

von Norbert Natan Jessen

"Die Österreicher haben Mozart, wir aber haben den Golden Boy", beginnt ein Trailer mit dem Israels Erster Kanal die Tatsache feiert, dass der Eurovision Song Contest die letzte Sport-Domäne ist, die den Öffentlich-Rechtlichen nicht genommen werden konnte (wollte ihn eigentlich jemand?). Golden Boy Nadav Guedj konnte sein Lied dann sogar in die Endausscheidung singen.


 

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Mode, die begeistert

Galia Lahav hat in Wien Ausrufezeichen gesetzt. „Fashion for Europe“ konnte durchaus mitreissen.

von Samuel Laster

Dror Haddad hat einen schneidenden Blick und geht mit Leidenschaft seiner Passion nach. Seit fünf Monaten ist der junge Designer für Galia Lahav unterwegs. Ihr Modelabel macht zwischen Tel Aviv, Moskau, New York und Tokio Furore.

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Wo Israel und Österreich zusammenfinden

 

Eurovision Song Contest - Eine kleine Geschichte zwischen Körper, Geschlecht und Nation - von Christine Ehardt, Georg Vogt und Florian Wagner, Zaglossus Verlag, 2015., 344 Seiten.

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Erstes Arbeitstreffen der 34. Regierung

Am Freitag, den 15.Mai 2015, kam die 34. Regierung Israels zum ersten Mal zusammen. Ministerpräsident Benjamin Netanyahu sagte dabei Folgendes:

„Trotz all der Höhen und Tiefen, die wir durchmachen mussten, um diesen Moment zu erreichen, bin ich noch immer ergriffen von der Lage und ich bin mir sicher, dass Sie es auch sind. Ab jetzt müssen wir Meinungsverschiedenheiten außerhalb dieses Raumes lassen und uns darauf konzentrieren, gute Arbeit für die Bürger Israels zu leisten – für alle Bürger Israels.

Wir werden mit Entschlossenheit, Verantwortung und Kraft arbeiten angesichts aller Bestrebungen, unsere Grenzen und unsere Sicherheit auf die Probe zu stellen, aus der Nähe und Ferne. Israels Feinde sollen wissen, dass jede Drohung, die gegen uns gerichtet ist, ihre Grenzen hat. Dies war unsere politische Linie unter vorherigen Regierungen und wird auch unter der jetzigen Regierung unsere Richtlinie sein.

 

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Galia Lahav- Master In Details

 

Vienna, Rathausplatz, 18.5.2015, 19.30

Galia Lahav is a bridal and evening haute couture design house, which masters in the art of creating luxury dresses. Galia Lahav dresses are not modest rather extravagant and intricate in beautiful design.

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Eurovision Song Contest 2015
Das "Eurovision Village" – Hello Vienna. Welcome Europe!

Im Herzen von Wien wird das „Eurovision Village“ zum pulsierenden Zentrum des „Eurovision Song Contest 2015“. Der Wiener Rathausplatz bietet ein einzigartiges Ambiente für das „Come together“ von Fans, Touristen und Musikfreunden aus aller Welt. Unter dem Motto „Hello Vienna. Welcome Europe!“ wird allen 40 Teilnehmerländern der perfekte Rahmen geboten, sich zu präsentieren – in allen Bereichen von Tourismus und Wirtschaft über Bildung und Kultur bis hin zu Infotainment. „Hello Vienna. Welcome Europe!“ ist ein Eventformat, das Elemente einer Weltausstellung, einer Tourismusmesse und einer Darstellung der Visionen und Ziele eines Landes in sich vereint. Tausende von Gästen und Besucherinnen und Besuchern bekommen so Einblick in die vielfältigen internationalen Facetten aller am ESC teilnehmenden Länder. 
 

 

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"Global Forum for Combating Antisemitism" endet in Jerusalem

Vom 12.-14. Mai fand in Jerusalem zum fünften Mal das „Global Forum for Combating Antisemitism“ statt. Das Forum wurde vom israelischen Außenministerium und dem Ministerium für Jerusalem- und Diaspora-Angelegenheiten organisiert. Fast 1000 Experten und Aktivisten aus der ganzen Welt nahmen an den Diskussionen teil.

Akiva Tor

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Hallo Fifa, jemand zu Hause?

Beteiligung palästinensischer Fußballspieler an Terroraktivitäten

 

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"Ich mach mir die Welt wie Sie mir gefällt"

 

Eidel Malovicki (13) konnte die Jury von "Sag's Multi" überzeugen- hier ihre Siegesrede in Deutsch und Yiddish

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Israel eröffnet Feldlazarett in Kathmandu

 

Ein 260 Mitglieder starkes Katastrophenteam der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) wurde nach dem Erdbeben nach Nepal entsandt. Dem Team gehören auch 40 medizinische Kräfte an, deren Mission es ist, Leben zu retten. Der Aufbau eines Feldlazaretts bei Kathmandu hatte oberste Priorität für das Team. Gestern Abend, am 29.04., wurde das Feldlazarett eröffnet. Bis zum Ende des Tages wurden dort schon 98 Patienten behandelt.

 

                       

Eröffnung des Feldlazaretts(Foto: IDF-Sprecher)

"Das Team hat die modernste Technik mitgebracht, die es gibt”, erklärt Oberstleutnant Asi Hempel, Arzt im medizinischen Korps der IDF. „Das Feldlazarett ist mit allem ausgestattet: mit Möglichkeiten zur Röntgenuntersuchung, mit Operationssälen, die 24 Stunden am Tag benutzt werden können, mit Laboren und vielem mehr.“

 

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Teilweise kosher in der Mazzesinsel

 

Das Hotel Stefanie lud zu einem Benefiz-Abend

 von Alexandra Hahlweg und Samuel Laster

Im Herzen der Leopoldstadt, in der Taborstraße 12, findet man das Hotel Stefanie, das älteste Hotel Wiens und das einzige mit kosheren Frühstück. Auf Wunsch der jüdischen Gäste gibt es auch häufig Bar Mitzwahs und Hochzeitsfeiern mit kosheren Catering von Shalom Bernholtz.

 

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Israel hilft Nepal nach Erdbeben

Wie die israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) berichten, machte sich heute Morgen eine 80 Mann starke israelische Hilfsdelegation auf den Weg nach Nepal, nachdem am Samstag ein Erdbeben mit der Stärke von 7,8 Nepals Hauptstadt Kathmandu erschüttert hatte. In Kürze wird eine weitere Delegation mit 170 ausgebildeten militärischen Kräften dort eintreffen.

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Unabashed anti-Semitism in the Baltics

 

By Dr. Efraim Zuroff*

Two months ago, as Israelis were deciding for whom to vote during a bitter election campaign, nationalist and anti-Semitic demonstrators marched proudly through the streets in the heart of Baltic capitals. In less than one month, from mid-February to mid-March, four neo-Nazi/anti-Semitic rallies were held: The radical Right in Lithuania held two marches, while Latvia and Estonia hosted one apiece, with thousands of people attending.

 

Dr. Efraim Zuroff (Wikipedia)

I attended them all as an observer/protester and felt as if I had traveled back to the 1930s, when these types of rallies in these very cities were commonplace. And as someone who is well-versed in the history of the Holocaust in these countries, where cooperation with the Nazis was widespread and enthusiastic, I was horrified at the spectacle.

 

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Warum europäische NGOs und das Rote Kreuz in Israel wirkliche Feinde sind

Autor Tuvia Tenenbom entdeckt, dass das gelobte Land ein deutsches Problem hat

 

Coole Typen schauen sich keine Explosionen an: Tuvia Tenenbom pausiert für ein Foto während neuer Unruhe in Israel

 

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Studie aus Israel: Mehr Fälle von antisemitischen Gewalttaten

 

 
Die Zahl der antisemitischen Ausschreitungen weltweit ist 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 38% gestiegen. Dies belegt ein Bericht vom Kantor Center for the Study of Contemporary European Jewry der Universität Tel Aviv. In dieser Hinsicht war 2014 nach 2009 das zweitschlimmste Jahr im Zeitraum von 2004 bis 2014. 2014 war geprägt von einem großen Maß an Antisemitismus in Form von verbalen Äußerungen, Gewalt und visuellen Darstellungen. Diese Tendenz setzte sich auch Anfang 2015 fort.
 

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Mehr als eine Entschädigung

 

Noch gibt es sie, Menschen, die den Holocaust überlebt haben. Aller Aufmerksamkeit zum Trotz, leben jedoch nicht wenige vereinsamt und in schwierigen Verhältnissen – sogar in Israel. Ein staatliches Hilfsprogramm versucht, nicht nur gegen die Armut vorzugehen.

Von Christa Roth

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Holocaust-Gedenktag 2015: Qual der Erlösung und Rückkehr ins Leben

Das zentrale Thema für den Holocaust Gedenktag 2015 ist „Die Qual der Erlösung und die Rückkehr ins Leben: 70 Jahre seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges“.

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WJC President Lauder addresses March of the Living in Budapest, denounces far-right Jobbik party

World Jewish Congress (WJC) President Ronald S. Lauder strongly denounced anti-Semitism and criticized Hungary’s far-right Jobbik party in his keynote address in front of thousands at this year’s ‘March of the Living’ in Budapest in commemoration of the victims of the Holocaust.

 

"The March of the Living reminds us what happens when the world is silent,” said Lauder. “We will never be silent again. And when it comes to anti-Semitism, the Hungarian government must never be silent".

"Today, when the world looks at Hungary, it does not see its great culture. It does not see its beautiful cities. It does not remember its great and glorious past", continued Lauder, adding: "Today, the world sees Hungary, and it sees Jobbik. It sees an extremist party that promotes hate".

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Fragen und Antworten zum Rahmenabkommen von Lausanne

Letzte Woche haben die fünf UN-Vetomächte und Deutschland mit dem Iran ein Rahmenabkommen vereinbart. Das Außenministerium beantwortet die wichtigsten Fragen in Bezug auf dieses Abkommen:

 

 

1. Wieso ist das Abkommen gefährlich für Israels Existenz?

Weil es die Sanktionen völlig aufhebt und den Iran befähigt, seine Atomkapazitäten zu erhalten. In seiner jetzigen Form stellt das Abkommen eine ernste Gefahr für die Region und die Welt dar und wird Israels Existenz bedrohen. Solch ein Abkommen wird auch die iranische Wirtschaft stärken. Iran wird den Geldfluss nicht für das Wohl seiner Bürger nutzen, sondern um Terror auf der ganzen Welt weiterhin zu verbreiten.

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Israels Reaktion auf den Beitritt der Palästinenser zum ICC

Israels Position ist, dass die Palästinenser nicht berechtigt sind, dem Internationalen Strafgerichtshof (ICC) beizutreten. Dies ist auch die Position mehrerer anderer Länder inklusive der Vereinigten Staaten und Kanada. Der ICC besitzt in diesem Fall keine Autorität, und dies in erster Linie weil es nach internationalem Gesetz keinen palästinensischen Staat gibt. Vor diesem Kontext hat sich das Büro des ICC bei seiner Entscheidung, eine vorläufige Untersuchung zu öffnen, geirrt.

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Reaktionen auf den Flugzeugabsturz in den französischen Alpen

 

Nach dem Flugzeugabsturz einer Maschine der deutschen Fluggesellschaft germanwings haben sich Staatspräsident Reuven Rivlin und Außenminister Avigdor Lieberman mit Kondolenzschreiben an die Regierungen der betroffenen Länder gewandt. 

Ministerpräsident Netanyahu sandte eine Nachricht an den französischen Präsidenten Hollande und sprach sowohl mit Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy als auch Bundeskanzlerin Merkel, um im Namen Israels sein Beileid auszudrücken.

 

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Dragqueen Conchita Wurst


Es war eine der sonderbaren Begegnungen. Ein Innenstadthotel in Wien, Damen vom Verlag, Damen von Sony Österreich, Conchita hielt Hof im barocken Wien. In einer riesigen Suite prasselten die Fragen. Frau Wurst, die ja eigentlich Tom heisst, gewann letztes Jahr den Eurovision Song Contest, den für Österreich zuletzt Udo Jürgens 1966 mit "Merci Cherie" gewann.

 

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Israel- was auch immer, immer anders.

von Norbert Natan Jessen

Israel ist kein Schwarz-Weiss-Film. Auch nicht nach Wahlen. Es ist ein Kaleidoskop. Mit mehr als einer Perspektive, bunt, facettenreich, kantig und auch gegensätzlich. Verwirrend, doch mit berechenbaren Grundlinien. Wer nur sieht, was er sehen will, schaut erst gar nicht hin. Im Wahlkampf zeigten Israels Rechte, genauer gesagt Benjamin Netanjahu,  dass sie sich in diesem Labyrinth besser auskennen als die Linke. Als Wahlkämpfer. Als Premier hat auch Netanjahu Probleme mit der Perspektive. Wobei er selbst während der ersten 100 Amtstage keine Nachsicht erwarten darf.

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Sozialer Ausgleich statt Nahostfrieden?

 

Von Norbert Nathan Jessen

 Die Wahlen zur 20. Knesset sind existenziell entscheidend. Darüber sind sich die New York Times und die Gratis-Wochenzeitung in Beer Schewa einig: Israels Zukunft hängt von diesen Wahlen ab. Sein oder Nichtsein... Soll heißen: Alles ist wie immer, grundsätzlich passiert nicht viel Neues. Wer Revolutionen wie Regen riechen kann, wird, angesichts der üblichen Nebelwände aller Parteien, das Schnupftuch wieder wegstecken.

Im üblichen Hick-Hack um Minimalverschiebungen zwischen Linksblock und Rechtsblock geht es seit über 20 Jahren auch diesmal um einige wenige Stimmen. Neu ist 2015 aber die Stimmung.

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China, World Jewish Congress to host commemoration on 70th anniversary of Shanghai Ghetto liberation

The People’s Republic of China and the World Jewish Congress (WJC) will, for the first time, be hosting an event in Shanghai later this year to commemorate the 70th anniversary of the liberation of the Shanghai Ghetto and the end of World War II in China in September 1945.

The event was announced this week following a meeting in London between WJC CEO Robert Singer and PRC Minister of the Overseas Chinese Affairs Office Qiu Yuanpin. "China is one of the top players in international affairs, and it is in the best interests of world Jewry that we forge even closer relations with Beijing", said Singer at the meeting.

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