Makkabi in Deutschland

Die Geschichte des jüdischen Sports nach 1945.

 

Von Robin Streppelhoff

Wenige Tage, nachdem Deutschland und Israel 1965 diplomatische Beziehungen aufgenommen hatten, feierte die jüdische Sportbewegung in Deutschland am 23. Mai 1965 ihre Neugründung. Im Jahr 1898 hatte sich in Berlin der erste jüdische Sportverein in Deutschland formiert, kurz nach der Jahrhundertwende schlossen sich weitere Vereine zu einem Dachverband zusammen. Auf Jahrzehnte blieb Berlin das Herz des jüdischen Sports, bis die Nationalsozialisten mit dem Reichspogrom 1938 auch diesen Teil des jüdischen Lebens vernichteten. Von einem kurzen Aufflackern der jüdischen Sportbewegung in der Nachkriegszeit abgesehen, sollte es nach dem Holocaust noch 20 Jahre dauern, bis sich im Land der Täter wieder Sportler unter dem Davidstern versammelten.

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Israels Ministerpräsident Netanyahu über die Rede von Ayatollah Khamenei

Am Samstag (18.07.15), vier Tage nach der Unterzeichnung einer Einigung mit den Weltmächten, hielt der oberste Führer des Iran, Ayatollah Khamenei, eine Rede zum Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan.

Diese Rede wurde live im iranischen Staatsfernsehen übertragen. Khamenei erklärte, dass das Atomabkommen, welches mit den anderen Mächten erreicht wurde, nicht Irans Politik in Bezug auf die "arrogante amerikanische Regierung" ändern würde.

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Iran-Abkommen bringt die militärische Option wieder auf den Tisch

von Ron Ben Yishai *  (Ynet)

Analyse: Das „Wiener Abkommen“ verzögert Irans Entwicklung von Atomwaffen um rund ein Jahr. Sollte sich der Iran aber für einen Verstoß gegen das Abkommen entscheiden, könnte er innerhalb weniger Wochen zu einer Atombombe gelangen. Israel muss sich auf einen möglichen Präventivschlag gegen Irans Atomanlagen und gegen die Hisbollah vorbereiten.    

 

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 Ronald Lauder: ‘The road to hell is often paved with good intentions’

NEW YORK - World Jewish Congress (WJC) President Ronald S. Lauder voiced strong skepticism about today’s agreement between Iran and the P5+1 group of countries in Vienna aimed at limiting Iran’s nuclear capabilities. Lauder said: “We are still looking forward to getting all the details of this agreement, with the hope that the verification process will allow inspectors to determine Iran’s true aims.”

 

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SWC Fears Iran Deal Could be Another 'Munich'

“The Simon Wiesenthal Center is deeply worried by today’s announced deal with Iran that confirms Iran as a threshold nuclear power that will end economic sanctions against the Mullahocracy,” said Rabbis Marvin Hier and Abraham Cooper, Dean and Founder and Associate Dean of the leading Jewish Human Rights NGO

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Israels Ministerpräsident Netanyahu zum Atomabkommen mit dem Iran


Die erste Reaktion von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu bezüglich des Atomabkommens , die während eines Treffens mit dem Außenminister der Niederlande, Albert Gerard Koenders, geäußert wurde :

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Österreichischer Imam will Israel von der Landkarte löschen

Al Quds Tag in Wien- Imam fordert Zerstörung des „zionistischen Regimes“ vor laufender TV-Kamera

von Samuel Laster

Um 16.30 ging es los. Etwa 700 Menschen setzen sich in Bewegung. Die Hitze und der Fastenmonat Ramadan schwächten die TeilnehmerInnen erheblich . Einer der  Organisatoren erzählte dem iranischen Sender IRIB  von der „Verantwortung gegenüber den Palästinensern“.  Slogans wie „Zionismus ist Faschismus“ wurden skandiert . Der Marsch ging nur 100 Meter Luftlinie von Wiens größter Synagoge entfernt los. Am Nachmittag des Schabbat eine klare Provokation.

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Ein Dichter zieht in den Krieg

 

Als an Jom Kippur im Jahre 1973 Krieg ausbrach, war Leonard Cohen gerade auf Tour auf der griechischen Insel Hydra • Er ließ alles stehen und liegen, verließ seine Frau und seinen Sohn und machte sich auf nach Israel • "Ich werde gehen und Ägyptens Kugel aufhalten," sagte er.

von Neta Bar-Yosef (Israel Hayom)

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Warum es kein Gemeinschaftsgebet verschiedener Religionen geben kann

Das gemeinsame Auftreten von Vertretern unterschiedlicher Religionen, woran wir uns in Österreich, Gott sei Dank, bereits gewöhnt haben, ist ein großes Zeichen, was es in dieser Häufigkeit und Prominenz in kaum einem anderen Land gibt.

Rabbiner Schlomo Hofmeister zu Chanukka

Als Hindus, Buddhisten, Muslime und Juden werden wir, bei den verschiedensten Anlässen, von christlicher Seite jedoch auch immer wieder mit dem Wunsch konfrontiert, an einem gemeinschaftlichen, interreligiösen Gebet teilzunehmen. Dies ist jedoch für uns sowohl konzeptuell, als auch inhaltlich äußerst problematisch, und unsere diesbezüglich prinzipiell ablehnende Haltung stößt leider sehr häufig auf Unverständnis auf christlicher  Seite.

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Etappen einer außergewöhnlichen Freundschaft

Viele in Israel sahen die deutsche Wiedervereinigung mit Skepsis. Ein Blick auf die deutsch-israelischen Beziehungen seit 1990.

von Mordechay Lewy*

© Bundespresseamt, Joachim Gauck und Reuven Rivlin mit Kindern
 
Es war nicht selbstverständlich, dass sich Israel und die jüdische Welt mit einem wiedervereinigten Deutschland versöhnen würden. Galt doch den meisten Juden die Teilung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg als gerechte Strafe für die Verbrechen der Nationalsozialisten.
 
Dementsprechend sollte man auch die Aussagen des damaligen israelischen Premiers Yitzhak Schamir einordnen: Er sagte einem amerikanischen Fernsehsender im November 1989, dass zu befürchten sei, dass ein wiedervereinigtes Deutschland wieder anfällig für den Faschismus sein könnte.

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Preise und der Preis

 

Dagmar Koller erhält Großes Ehrenzeichen

Dagmar Koller hat Ende April 2015  für ihre Verdienste um die Republik das Große Ehrenzeichen erhalten

„Dagmar Koller ist mit ihrem großen Talent und auch mit ihrer stets strahlenden Herzlichkeit eine Botschafterin Österreichs in der ganzen Welt. Koller sei nicht nur Künstlerin, sondern auch für ihre Toleranz und Offenheit bekannt.“

 

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Eine neue Generation von Deutschlandexperten 

Zentren für Deutschland- und Europastudien an den Universitäten in Haifa und Jerusalem vermitteln jungen Israelis ein neues Deutschlandbild.
 
von Gisela Dachs
 
 
Eli Salzberger © Gil Hadani

Das Interesse der Israelis an Deutschland war noch nie so groß wie heute. Das macht sich auch an den israelischen Universitäten bemerkbar. Vor acht Jahren gründete der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) in Haifa und Jerusalem je ein Zentrum, das sich mit Deutschland- und Europastudien befasst.

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Trauer um Prof. Robert Wistrich

 

Österreichs Außenminister  Sebastian Kurz zum Ableben des bedeutenden Historikers und Antisemitismusforschers


Wien  - "Mit Robert Wistrich verlieren wir einen der führenden Antisemitismusforscher und einen der herausragendsten Kenner der jüdischen Geschichte Österreichs" so Außen- und Integrationsminister Sebastian Kurz zum Ableben von Prof. Robert Wistrich. "Seine präzisen Forschungen über die Ursachen und Mechanismen von Antisemitismus und Intoleranz werden auch in Zukunft eine wertvolle Orientierungshilfe im Kampf für Menschenrechte und Menschenwürde bleiben".

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Mode, die begeistert

Galia Lahav hat in Wien Ausrufezeichen gesetzt. „Fashion for Europe“ konnte durchaus mitreissen.

von Samuel Laster

Dror Haddad hat einen schneidenden Blick und geht mit Leidenschaft seiner Passion nach. Seit fünf Monaten ist der junge Designer für Galia Lahav unterwegs. Ihr Modelabel macht zwischen Tel Aviv, Moskau, New York und Tokio Furore.

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Wo Israel und Österreich zusammenfinden

 

Eurovision Song Contest - Eine kleine Geschichte zwischen Körper, Geschlecht und Nation - von Christine Ehardt, Georg Vogt und Florian Wagner, Zaglossus Verlag, 2015., 344 Seiten.

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"Ich mach mir die Welt wie Sie mir gefällt"

 

Eidel Malovicki (13) konnte die Jury von "Sag's Multi" überzeugen- hier ihre Siegesrede in Deutsch und Yiddish

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Israel eröffnet Feldlazarett in Kathmandu

 

Ein 260 Mitglieder starkes Katastrophenteam der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) wurde nach dem Erdbeben nach Nepal entsandt. Dem Team gehören auch 40 medizinische Kräfte an, deren Mission es ist, Leben zu retten. Der Aufbau eines Feldlazaretts bei Kathmandu hatte oberste Priorität für das Team. Gestern Abend, am 29.04., wurde das Feldlazarett eröffnet. Bis zum Ende des Tages wurden dort schon 98 Patienten behandelt.

 

                       

Eröffnung des Feldlazaretts(Foto: IDF-Sprecher)

"Das Team hat die modernste Technik mitgebracht, die es gibt”, erklärt Oberstleutnant Asi Hempel, Arzt im medizinischen Korps der IDF. „Das Feldlazarett ist mit allem ausgestattet: mit Möglichkeiten zur Röntgenuntersuchung, mit Operationssälen, die 24 Stunden am Tag benutzt werden können, mit Laboren und vielem mehr.“

 

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Teilweise kosher in der Mazzesinsel

 

Das Hotel Stefanie lud zu einem Benefiz-Abend

 von Alexandra Hahlweg und Samuel Laster

Im Herzen der Leopoldstadt, in der Taborstraße 12, findet man das Hotel Stefanie, das älteste Hotel Wiens und das einzige mit kosheren Frühstück. Auf Wunsch der jüdischen Gäste gibt es auch häufig Bar Mitzwahs und Hochzeitsfeiern mit kosheren Catering von Shalom Bernholtz.

 

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Israel hilft Nepal nach Erdbeben

Wie die israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) berichten, machte sich heute Morgen eine 80 Mann starke israelische Hilfsdelegation auf den Weg nach Nepal, nachdem am Samstag ein Erdbeben mit der Stärke von 7,8 Nepals Hauptstadt Kathmandu erschüttert hatte. In Kürze wird eine weitere Delegation mit 170 ausgebildeten militärischen Kräften dort eintreffen.

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Unabashed anti-Semitism in the Baltics

 

By Dr. Efraim Zuroff*

Two months ago, as Israelis were deciding for whom to vote during a bitter election campaign, nationalist and anti-Semitic demonstrators marched proudly through the streets in the heart of Baltic capitals. In less than one month, from mid-February to mid-March, four neo-Nazi/anti-Semitic rallies were held: The radical Right in Lithuania held two marches, while Latvia and Estonia hosted one apiece, with thousands of people attending.

 

Dr. Efraim Zuroff (Wikipedia)

I attended them all as an observer/protester and felt as if I had traveled back to the 1930s, when these types of rallies in these very cities were commonplace. And as someone who is well-versed in the history of the Holocaust in these countries, where cooperation with the Nazis was widespread and enthusiastic, I was horrified at the spectacle.

 

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Warum europäische NGOs und das Rote Kreuz in Israel wirkliche Feinde sind

Autor Tuvia Tenenbom entdeckt, dass das gelobte Land ein deutsches Problem hat

 

Coole Typen schauen sich keine Explosionen an: Tuvia Tenenbom pausiert für ein Foto während neuer Unruhe in Israel

 

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Studie aus Israel: Mehr Fälle von antisemitischen Gewalttaten

 

 
Die Zahl der antisemitischen Ausschreitungen weltweit ist 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 38% gestiegen. Dies belegt ein Bericht vom Kantor Center for the Study of Contemporary European Jewry der Universität Tel Aviv. In dieser Hinsicht war 2014 nach 2009 das zweitschlimmste Jahr im Zeitraum von 2004 bis 2014. 2014 war geprägt von einem großen Maß an Antisemitismus in Form von verbalen Äußerungen, Gewalt und visuellen Darstellungen. Diese Tendenz setzte sich auch Anfang 2015 fort.
 

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Mehr als eine Entschädigung

 

Noch gibt es sie, Menschen, die den Holocaust überlebt haben. Aller Aufmerksamkeit zum Trotz, leben jedoch nicht wenige vereinsamt und in schwierigen Verhältnissen – sogar in Israel. Ein staatliches Hilfsprogramm versucht, nicht nur gegen die Armut vorzugehen.

Von Christa Roth

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Holocaust-Gedenktag 2015: Qual der Erlösung und Rückkehr ins Leben

Das zentrale Thema für den Holocaust Gedenktag 2015 ist „Die Qual der Erlösung und die Rückkehr ins Leben: 70 Jahre seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges“.

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Dragqueen Conchita Wurst


Es war eine der sonderbaren Begegnungen. Ein Innenstadthotel in Wien, Damen vom Verlag, Damen von Sony Österreich, Conchita hielt Hof im barocken Wien. In einer riesigen Suite prasselten die Fragen. Frau Wurst, die ja eigentlich Tom heisst, gewann letztes Jahr den Eurovision Song Contest, den für Österreich zuletzt Udo Jürgens 1966 mit "Merci Cherie" gewann.

 

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Israel- was auch immer, immer anders.

von Norbert Natan Jessen

Israel ist kein Schwarz-Weiss-Film. Auch nicht nach Wahlen. Es ist ein Kaleidoskop. Mit mehr als einer Perspektive, bunt, facettenreich, kantig und auch gegensätzlich. Verwirrend, doch mit berechenbaren Grundlinien. Wer nur sieht, was er sehen will, schaut erst gar nicht hin. Im Wahlkampf zeigten Israels Rechte, genauer gesagt Benjamin Netanjahu,  dass sie sich in diesem Labyrinth besser auskennen als die Linke. Als Wahlkämpfer. Als Premier hat auch Netanjahu Probleme mit der Perspektive. Wobei er selbst während der ersten 100 Amtstage keine Nachsicht erwarten darf.

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