Laufen für den "Türöffner" - Die extreme Rechte im Präsidentschaftswahlkampf in Wien

vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes

Bereits im Mai haben wir über Einlassungen von rechts außen zum Wahlkampf um die österreichische Bundespräsidentschaft berichtet [siehe: Die extreme Rechte im Präsidentschaftswahlkampf].

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Wie Lauren Bacall mit Antisemitismus konfrontiert wurde und ihn überwand

Die Cousine von Schimon Peres war selbst eine leidenschaftliche Wortführerin

Trotz all ihrer auf dem Bildschirm gezeigten Verwegenheit und ihrem Draufgängertum dabei,  Bogie beizubringen, wie man pfeift, verbrachte Schauspielerin Lauren Bacall, verstorben am 12. August 2014 im Alter von 89, einen guten Teil ihrer Karriere furchtsam damit, Hollywoods Antisemitismus auszuweichen. Geboren als Betty Joan Perske in der New Yorker Bronx würde sie später eine geänderte Version des Namens ihrer rumänisch-jüdischen Mutter Natalie Weinstein-Bacal annehmen, da die Erfahrung sie gelehrt hatte, dass es zweckmäßig war, das zu tun.

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Zwischen Pest und Cholera?* – Wenn die IKG Muslime zum „Dialog“ einlädt, dürfen „Schnitzgermanen“ nicht fehlen

Von Alexandra Hahlweg   18.11.2016

 

 

Das Podium Herr Ourgi, Raimund Fastenbauer, Tarafa Baghajati und Ednan Aslan (von links)



 

"Die IKG hat mit der FPÖ und Kellernazis  nichts zu tun"-  Weiss das auch der Herr im blauen Anzug?

Bei der Mensur seinerzeit das Gesicht zur Unkenntlichkeit ("Fetzen") gefochten- Andreas Grabensberger, der "Schnitzgermane" schlechthin

 

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Rivlin und Netanyahu gratulieren Trump, Netanyahu spricht mit Clinton

Staatspräsident Reuven Rivlin und Ministerpräsident Benjamin Netanyahu haben dem designierten US-Präsidenten Donald Trump zu seinem Wahlsieg gratuliert.

In einer Videobotschaft erklärte Rivlin:

„Ich möchte dem gewählten Präsidenten Donald Trump, seiner Familie und dem ganzen amerikanischen Volk gratulieren, das einmal mehr der Welt gezeigt hat, dass es die großartigste Demokratie ist

 
Donald Trump und Ministerpräsident Netanyahu bei einem früheren Treffen (Archivfoto: GPO/Kobi Gideon)

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Wenn Kellernazis und Juden kuscheln

„Der Eichmann-Jäger bei Strache“ titelte die österreichische Presse. Was war passiert? Wurde der Chef der rechtsextremen FPÖ gar in einem Flugzeug heimlich nach Israel befördert? Weit gefehlt: Die FPÖ lud am am Abend des 7. November ins Wiener Grandhotel zu einem Symposium mit dem Titel "Haben wir aus der Geschichte gelernt? Neuer Antisemitismus in Europa".



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Die Jüdische Odysee des Bob Dylan

von Ilan Preskovsky

Geboren in einer praktizierenden jüdischen Familie, wurde Dylan dezidiertjüdisch erzogen. Mazel tov an Bob Dylan zur Verleihung des Nobelpreises für Literatur.

Im Gegensatz zur Film- oder Comic-Industrie war due Popmusik nie besonders jüdisch.

Sicherlich hatte es Brian Epstein, Leonard und Marshall Chess sowie einigeandere jüdische Manager und Männer hinter den Kulissen gegeben, aber alles imallem wurde die Popmusik seit dem Zusammenbrechen der Rock'n'Roll-Ära (also, so ungefähr seit 1955) nicht gerade mit jüdischen Talenten überschwemmt.

 

 

 

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"Enthaltung" bei UNESCO-Abstimmung ist nicht ausreichend

Die UNESCO-Abstimmung und die Balfour-Deklaration

ein Kommentar von Ken Jacobson*

Es sind viele Kommentare verfasst worden zum Abstimmungsverhalten der UNESCO-Mitgliedsstaaten bei den verschiedenen himmelschreienden Resolutionen zu Jerusalem, die explizit oder implizit die jüdische Verbindung zu Israel und seiner Hauptstadt leugnen.


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Balfour-Deklaration wird 99 Jahre alt

 

Am 2. November 1917 erklärte der damalige britische Außenministers Lord Arthur James Balfour in einem Schreiben an die Führer der zionistischen Bewegung im Namen seiner Regierung die Zustimmung zur Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina, was die damalige Bezeichnung der geographischen Region war und keine politische Einheit bezeichnete.

 

 

 

 

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Wein nach Jerusalem, vor 2.700 Jahren

Die Israelische Altertumsbehörde hat am Mittwoch auf einer Pressekonferenz einen seltenen Fund vorgestellt: Ein Dokument, das auf die Zeit des Ersten Tempels (7. Jhdt. v.d.Z.) datiert, erwähnt den Namen der Stadt Jerusalem. Das Dokument, das auf Papyrus verfasst ist, ist damit die älteste außerbiblische Quelle, in der die Stadt Jerusalem auf Hebräisch erwähnt wird.

 

 



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Netanyahu zur jüngsten UNESCO-Resolution

Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat sich bei einer Veranstaltung in einer Rede zur Resolution des UNESCO-Welterbekomitees zur Jerusalemer Altstadt geäußert, die am Mittwoch verabschiedet wurde.

 

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Krav Maga – eine typisch jüdische Geschichte

Krav Maga gilt als eines der anerkanntesten und effektivsten Selbstverteidigungssysteme. Die Methode wurde zwar schon vor langer Zeit in Israel entwickelt, verzeichnet aber gerade heute einen enormen Zulauf. Vor allem die Angst vor terroristischen Angriffen bringt viele Menschen in die Krav-Maga-Studios.

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 Ein Dichter zieht in den Krieg

 

Als an Jom Kippur im Jahre 1973 Krieg ausbrach, war Leonard Cohen gerade auf Tour auf der griechischen Insel Hydra • Er ließ alles stehen und liegen, verließ seine Frau und seinen Sohn und machte sich auf nach Israel • "Ich werde gehen und Ägyptens Kugel aufhalten," sagte er.

von Neta Bar-Yosef (Israel Hayom)

 

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Israels Bevölkerung zu Rosh Haschana 5777

8.585.000 Einwohner, zwei Prozent  mehr als im Vorjahr

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The Mutating Virus: Understanding Antisemitism

Speech by Rabbi Lord Jonathan Sacks* at

“The Future of the Jewish Communities in Europe” Conference at The European Parliament.

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IKGXIT? Der Kultuswahlkampf ist hiermit eröffnet

von Ernst M.Stern

Mit seiner Drohung, bei den Wahlen zum Kultusvorstand 2017 erneut zu kandidieren, hat Präsident Deutsch den Wahlkampf quasi eröffnet. Seither rauchen in den Parteizentralen die Köpfe, werden Messer gewetzt und Strategien ausgetüftelt. Zeit also, das gute alte Richtmikrofon aus dem Keller zu holen und einen Lauschangriff auf – nein, diesmal nicht die Mehrheitsfraktion ATID – eine der kleineren Parteien zu unternehmen…

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GOLEM: Eröffnung der Themenausstellung im Jüdischen Museum Berlin

 

Laufzeit: 23. September 2016 bis 29. Januar 2017

Blick in die Ausstellung, © Jüdisches Museum Berlin, Foto: Yves Sucksdorff

Am Donnerstag, dem 22. September, eröffnet das Jüdische Museum Berlin eine große Ausstellung über den Golem. Bis heute inspiriert die prominenteste jüdische Legendenfigur Generationen von Künstlern und Autoren. Die Ausstellung präsentiert den Golem von seiner Erschaffung aus einem Ritual der jüdischen Mystik bis hin zum populären Erzählstoff.

 

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Das Leben als Jude in Wien

von Rifka Junger (Mishpacha Magazin, 8.6.2016)

Vor dem Zweiten Weltkrieg war Wien die Heimat von rund 170.000 Juden. Nach Österreichs Übernahme durch Deutschland im Jahre 1938 konnten rund zwei Drittel der Mitglieder der jüdischen Gemeinde fliehen, während ein Drittel deportiert und/oder ermordet wurde.

 

 

 

 
 

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“Kein Kosher-Stempel für die FPÖ“

Interview mit Pinchas Goldschmidt, Oberrabbiner von Moskau, über die Verführung der Juden durch die extreme Rechte und muslimische Zuwanderung.

Von Samuel Laster und Christa Zöchling (profil Nr.23/ 6.6.2016)

Profil: Hätten Sie die Rabbinerkonferenz auch dann in Wien abgehalten, wenn Österreich einen rechtsnationalen Präsidenten gewählt hätte?

Goldschmidt:  Ich glaube schon. Im Jahr 2000, als Jörg Haiders Partei in die  Regierung kam, haben wir die europäische Rabbinerkonferenz aus Protest nach Bratislava verlegt. Aber die Lage in ganz Europa hat sich heute zugespitzt. Ich habe gehört, dass sehr viele Gemeindemitglieder in Wien Norbert Hofer ihre Stimme gegeben haben. In Frankreich wählen nicht wenige  Juden den Front  National. 

 

 

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Wie hältst du’s mit der FPÖ?

Nun schwelt auch in der jüdischen Gemeinde in Wien der Konflikt über den richtigen Umgang mit der Rechtspartei.

von Christa Zöchling und Samuel Laster (profil 23/6.6.2016)

Pinchas Goldschmidt, Präsident der Europäischen Rabbinerkonferenz, ist ein unerschrockener Mann, auch wenn er es vermeidet, Frauen die Hand zu geben. Einer seiner Urgroßväter war Rabbiner in der Leopoldstadt.  Die Wiener Verwandten kamen in Auschwitz ums Leben. Im Alter von 24 Jahren übernahm er ein Rabbinat in Moskau. An unangenehme Auseinandersetzungen ist er gewöhnt. Mit seiner Wortmeldung, eine nicht unbeträchtliche Zahl europäischer Juden gäbe Parteien der extremen Rechten ihre Stimme, hat er heimische Funktionäre in größte Verlegenheit gebracht.


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Tel Aviv - Hauptstadt für Vegetarier

Welche ist die beste Stadt für Vegetarier? Das Reisemagazin Conde Nast Traveler meint überzeugt: Tel Aviv. Als ‚Hauptstadt für vegetarisches Essen‘ verfügt es über eine „beeindruckende Menge an gemüse-orientierten Restaurants“. Zudem sind vielerorts auch Veganer- oder Vegetarier-freundliche Menüs in fleischservierenden Einrichtungen erhältlich.

Mit dieser Einschätzung ehrte das Magazin nicht als erstes Tel Aviv für seinen Erfolg im Errichten eines Veggi-Marktes. Bereits vergangenen Frühling bezeichnete Daily Meal die Stadt als Top-veganes Reiseziel der Welt, noch vor New York, Portland und Berlin.

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Warum es kein Gemeinschaftsgebet verschiedener Religionen geben kann

Das gemeinsame Auftreten von Vertretern unterschiedlicher Religionen, woran wir uns in Österreich, Gott sei Dank, bereits gewöhnt haben, ist ein großes Zeichen, was es in dieser Häufigkeit und Prominenz in kaum einem anderen Land gibt.

Rabbiner Schlomo Hofmeister zu Chanukka

Als Hindus, Buddhisten, Muslime und Juden werden wir, bei den verschiedensten Anlässen, von christlicher Seite jedoch auch immer wieder mit dem Wunsch konfrontiert, an einem gemeinschaftlichen, interreligiösen Gebet teilzunehmen. Dies ist jedoch für uns sowohl konzeptuell, als auch inhaltlich äußerst problematisch, und unsere diesbezüglich prinzipiell ablehnende Haltung stößt leider sehr häufig auf Unverständnis auf christlicher  Seite.

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