Behinderung der freien wissenschaftlichen Forschung

Das Archiv der jüdischen Gemeinde in Wien hebt horrende Gebühren von Forschern ein und wendet den Datenschutz äußerst restriktiv an.

Am 6.April 2016 trat eine Gebührenordnung für das Matrikenamt und das Archiv der IKG Wien in kraft.

 

Anfragen und Einzelrecherchen werden pro angefangener halber Stunde mit Eu 40 berechnet, die Bearbeitung von umfangreichen familienbezogenen Anfragen pro angefangener halber Stunde mit 120 Eu.

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Friedenskonferenz in Paris: Falsche Botschaft, falscher Zeitpunkt, falscher Ort

von Ron Prosor* (Bild)

Kommentar: Erst vor wenigen Wochen haben die Franzosen und Briten für eine antiisraelische Resolution des Sicherheitsrats gestimmt. Jetzt wurden die Länder der Welt in Paris zu einem weiteren Marsch der Halsstarrigen einberufen, um diese empörende Resolution unter dem irreführenden Namen einer Friedenskonferenz noch zu bekräftigen.

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Israel und Palästinensische Autonomiebehörde einigen sich auf Wasserabkommen

Israels Koordinator für Regierungsaktivitäten in den Gebieten (COGAT), Generalmajor Yoav Mordechai, und der palästinensische Minister für zivile Angelegenheiten, Hussein al-Sheikh, haben am Sonntag ein Abkommen unterzeichnet, das die Wiederaufnahme der Arbeit des gemeinsamen Wasserkomitees besiegeln soll. Eines der Ziele ist hierbei der Verbesserung und Modernisierung der Wasserinfrastruktur im Westjordanland.

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Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst ist religionsfeindlich

 

Imam Ramazan Demir und Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister sprechen Klartext

Bundesminister  Kurz kommt einer alten rechtspopulistischen Forderung nach und plädiert für ein Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst. “Dies ist ohne wenn und aber eine eindeutige Diskriminierung!”, sagt Imam Ramazan Demir. Ein Integrationsminister könne und dürfe eine solch diskriminierende Linie nicht vertreten. Seine Forderung wirke anti-integrativ und sei ein schwerwiegender Eingriff in die Religionsfreiheit.

 

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Demokratieschädigendes Kasperltheater

Die Koalitionspartner in der Kultusgemeinde, sprich die Mehrheitsfraktion ATID sowie die Vertreter der Bucharischen Ethnie, gerieten einander schon im Dezember kräftigst „in die Wolle“. Streitpunkt: Die geplante und teilweise bereits ausgearbeitete Statutenreform.

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Solidarität mit Israel nach Terroranschlag

Nach dem Terroranschlag auf eine Gruppe israelischer Soldaten in Jerusalem am Sonntag mit vier Todesopfern ist in Deutschland mit verschiedenen Aktionen der Opfer gedacht worden.


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Anschlag in Jerusalem

Ein Lastwagen überfährt Passanten in Jerusalem,
es soll 4 Tote  und 13 Verletzte geben


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Fracksausen bei ATID vor politischem Super – GAU

die „bund“ - SCHMÄHPRESSE... von Ernst M. Stern

 

 

 

 

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Fragen wird man wohl noch dürfen…

Ernst M. Stern im BUND, Chanukka Ausgabe

 

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Wir müssen jederzeit den Faschismus bekämpfen!

Israels Präsident Reuven Rivlin findet scharfe und sehr klare Worte zur österreichischen Präsidentenwahl 2016

 

 

 (c) GPO

Israels Präsident Reuven Rivlin meint am Rande des "Jewish Media Summit" zum Ausgang der österreichischen Bundespräsidentenwahl: "Ich bin froh, dass der Kandidat des aufgeklärten Österreich gewonnen hat. Wir müssen jederzeit gegen Faschismus aufstehen und diesen bekämpfen:  egal in welcher Form und egal wo auch immer er auftritt."

 

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Wie Lauren Bacall mit Antisemitismus konfrontiert wurde und ihn überwand

Die Cousine von Schimon Peres war selbst eine leidenschaftliche Wortführerin

Trotz all ihrer auf dem Bildschirm gezeigten Verwegenheit und ihrem Draufgängertum dabei,  Bogie beizubringen, wie man pfeift, verbrachte Schauspielerin Lauren Bacall, verstorben am 12. August 2014 im Alter von 89, einen guten Teil ihrer Karriere furchtsam damit, Hollywoods Antisemitismus auszuweichen. Geboren als Betty Joan Perske in der New Yorker Bronx würde sie später eine geänderte Version des Namens ihrer rumänisch-jüdischen Mutter Natalie Weinstein-Bacal annehmen, da die Erfahrung sie gelehrt hatte, dass es zweckmäßig war, das zu tun.

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Zwischen Pest und Cholera?* – Wenn die IKG Muslime zum „Dialog“ einlädt, dürfen „Schnitzgermanen“ nicht fehlen

Von Alexandra Hahlweg   18.11.2016

 

 

Das Podium Herr Ourgi, Raimund Fastenbauer, Tarafa Baghajati und Ednan Aslan (von links)



 

"Die IKG hat mit der FPÖ und Kellernazis  nichts zu tun"-  Weiss das auch der Herr im blauen Anzug?

Bei der Mensur seinerzeit das Gesicht zur Unkenntlichkeit ("Fetzen") gefochten- Andreas Grabensberger, der "Schnitzgermane" schlechthin

 

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Rivlin und Netanyahu gratulieren Trump, Netanyahu spricht mit Clinton

Staatspräsident Reuven Rivlin und Ministerpräsident Benjamin Netanyahu haben dem designierten US-Präsidenten Donald Trump zu seinem Wahlsieg gratuliert.

In einer Videobotschaft erklärte Rivlin:

„Ich möchte dem gewählten Präsidenten Donald Trump, seiner Familie und dem ganzen amerikanischen Volk gratulieren, das einmal mehr der Welt gezeigt hat, dass es die großartigste Demokratie ist

 
Donald Trump und Ministerpräsident Netanyahu bei einem früheren Treffen (Archivfoto: GPO/Kobi Gideon)

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Wenn Kellernazis und Juden kuscheln

„Der Eichmann-Jäger bei Strache“ titelte die österreichische Presse. Was war passiert? Wurde der Chef der rechtsextremen FPÖ gar in einem Flugzeug heimlich nach Israel befördert? Weit gefehlt: Die FPÖ lud am am Abend des 7. November ins Wiener Grandhotel zu einem Symposium mit dem Titel "Haben wir aus der Geschichte gelernt? Neuer Antisemitismus in Europa".



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Die Jüdische Odysee des Bob Dylan

von Ilan Preskovsky

Geboren in einer praktizierenden jüdischen Familie, wurde Dylan dezidiertjüdisch erzogen. Mazel tov an Bob Dylan zur Verleihung des Nobelpreises für Literatur.

Im Gegensatz zur Film- oder Comic-Industrie war due Popmusik nie besonders jüdisch.

Sicherlich hatte es Brian Epstein, Leonard und Marshall Chess sowie einigeandere jüdische Manager und Männer hinter den Kulissen gegeben, aber alles imallem wurde die Popmusik seit dem Zusammenbrechen der Rock'n'Roll-Ära (also, so ungefähr seit 1955) nicht gerade mit jüdischen Talenten überschwemmt.

 

 

 

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"Enthaltung" bei UNESCO-Abstimmung ist nicht ausreichend

Die UNESCO-Abstimmung und die Balfour-Deklaration

ein Kommentar von Ken Jacobson*

Es sind viele Kommentare verfasst worden zum Abstimmungsverhalten der UNESCO-Mitgliedsstaaten bei den verschiedenen himmelschreienden Resolutionen zu Jerusalem, die explizit oder implizit die jüdische Verbindung zu Israel und seiner Hauptstadt leugnen.


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Balfour-Deklaration wird 99 Jahre alt

 

Am 2. November 1917 erklärte der damalige britische Außenministers Lord Arthur James Balfour in einem Schreiben an die Führer der zionistischen Bewegung im Namen seiner Regierung die Zustimmung zur Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina, was die damalige Bezeichnung der geographischen Region war und keine politische Einheit bezeichnete.

 

 

 

 

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Wein nach Jerusalem, vor 2.700 Jahren

Die Israelische Altertumsbehörde hat am Mittwoch auf einer Pressekonferenz einen seltenen Fund vorgestellt: Ein Dokument, das auf die Zeit des Ersten Tempels (7. Jhdt. v.d.Z.) datiert, erwähnt den Namen der Stadt Jerusalem. Das Dokument, das auf Papyrus verfasst ist, ist damit die älteste außerbiblische Quelle, in der die Stadt Jerusalem auf Hebräisch erwähnt wird.

 

 



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Netanyahu zur jüngsten UNESCO-Resolution

Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat sich bei einer Veranstaltung in einer Rede zur Resolution des UNESCO-Welterbekomitees zur Jerusalemer Altstadt geäußert, die am Mittwoch verabschiedet wurde.

 

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Krav Maga – eine typisch jüdische Geschichte

Krav Maga gilt als eines der anerkanntesten und effektivsten Selbstverteidigungssysteme. Die Methode wurde zwar schon vor langer Zeit in Israel entwickelt, verzeichnet aber gerade heute einen enormen Zulauf. Vor allem die Angst vor terroristischen Angriffen bringt viele Menschen in die Krav-Maga-Studios.

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 Ein Dichter zieht in den Krieg

 

Als an Jom Kippur im Jahre 1973 Krieg ausbrach, war Leonard Cohen gerade auf Tour auf der griechischen Insel Hydra • Er ließ alles stehen und liegen, verließ seine Frau und seinen Sohn und machte sich auf nach Israel • "Ich werde gehen und Ägyptens Kugel aufhalten," sagte er.

von Neta Bar-Yosef (Israel Hayom)

 

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IKGXIT? Der Kultuswahlkampf ist hiermit eröffnet

von Ernst M.Stern

Mit seiner Drohung, bei den Wahlen zum Kultusvorstand 2017 erneut zu kandidieren, hat Präsident Deutsch den Wahlkampf quasi eröffnet. Seither rauchen in den Parteizentralen die Köpfe, werden Messer gewetzt und Strategien ausgetüftelt. Zeit also, das gute alte Richtmikrofon aus dem Keller zu holen und einen Lauschangriff auf – nein, diesmal nicht die Mehrheitsfraktion ATID – eine der kleineren Parteien zu unternehmen…

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Das Leben als Jude in Wien

von Rifka Junger (Mishpacha Magazin, 8.6.2016)

Vor dem Zweiten Weltkrieg war Wien die Heimat von rund 170.000 Juden. Nach Österreichs Übernahme durch Deutschland im Jahre 1938 konnten rund zwei Drittel der Mitglieder der jüdischen Gemeinde fliehen, während ein Drittel deportiert und/oder ermordet wurde.

 

 

 

 
 

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“Kein Kosher-Stempel für die FPÖ“

Interview mit Pinchas Goldschmidt, Oberrabbiner von Moskau, über die Verführung der Juden durch die extreme Rechte und muslimische Zuwanderung.

Von Samuel Laster und Christa Zöchling (profil Nr.23/ 6.6.2016)

Profil: Hätten Sie die Rabbinerkonferenz auch dann in Wien abgehalten, wenn Österreich einen rechtsnationalen Präsidenten gewählt hätte?

Goldschmidt:  Ich glaube schon. Im Jahr 2000, als Jörg Haiders Partei in die  Regierung kam, haben wir die europäische Rabbinerkonferenz aus Protest nach Bratislava verlegt. Aber die Lage in ganz Europa hat sich heute zugespitzt. Ich habe gehört, dass sehr viele Gemeindemitglieder in Wien Norbert Hofer ihre Stimme gegeben haben. In Frankreich wählen nicht wenige  Juden den Front  National. 

 

 

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