Pessach- Wanderzeit für Israeli

Etwa 500.000 Israeli sind zu Pessach unterwegs. Die Parks sind gut gefüllt. Die Sonne scheint, die Temperaturen angenehm.

von Ayelet Himmelfarb

Park Hayarden (Foto: KKL) 

Für Viele ist Pessach Hauptreisezeit. Kaum ist der Seder vorbei sind die Straßen mit Fahrzeugen voll. In „Chol Hamoed“ (die Tage zwischen den Festtagen) gibt es volle Parks, praktisch alle Israeli scheinen unterwegs zu sein. Keren Hakyemeth LeIsrael freut sich und meldet Tonnen von Müll, die sorgsam entsorgt werden.

Banias, Tel Dan, Ein Gedi. In Gan Hashelosha (Sachne) im Norden ging nichts mehr- die Parkplätze wurden gesperrt. Mindestens 30.000 BesicherInnen zog es zum See Genzareth. Für fromme Israeli ist Pessach traditionell eine der wenigen Möglichkeiten das Land zu erkunden. Bis zum zweiten Teil von Pessach ist die Massenbewegung. Ab Montag Abend gibt’s in Israel wieder Brot in allen Variationen zu kaufen. Am Dienstag wird die Mimouna gefeiert, die in Nordafrika Tradition war und ist. Die muslimischen Nachbarn brachten ihren jüdischen Freunden Brot und sogenannte „Mufletas“. Am Dienstag ist Israel mit Festzelten übersät. Überall heisst- Terchabu Vetessadu, was so viel heisst wie „Lasst es euch gut schmecken“…