OFFENER BRIEF

An das

Präsidium

der Israelitischen Kultusgemeinde Wien                      

Wien, 23. Dez. 2016

Sehr geehrte Herren!

In der Zeitschrift NU, Ausgabe 4/2016, die jüngst erschien, fanden wir einen Beitrag von KV Rene Wachtel mit dem Titel „Die Oberrabbiner-Story-Ari beruft Arie“.

Ohne auf dessen Inhalt, der Ihnen sicherlich bereits bekannt ist, hier näher einzugehen, sind wir zur Ansicht gelangt, dass es sich hierbei offensichtlich um die Eröffnung des Wahlkampfes für den Kultusvorstand 2017 durch die Fraktion CHAJ handelt. In journalistisch äußerst fragwürdigem Stil wird hier, basierend auf Halbwahrheiten, Vermutungen und Gerüchten, Stimmung gegen die Führung der IKG gemacht, wobei Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg gewissermaßen als „Vehikel“ge-bzw. mißbraucht wird.

Darüber hinaus enthält der Beitrag, auch hier in erster Linie basierend auf Behauptungen und Gerüchten, Angriffe auf den Gemeinderabbiner Shlomo Hofmeister die wir als seinen Ruf schädigend erachten.

Wir haben Rabbiner Hofmeister im Zuge mehrjähriger Zusammenarbeit auf verschiedenen Gebieten als überaus fähigen, korrekten und ehrenhaften Menschen und Mitarbeiter der IKG kennen und schätzen gelernt

Rabbiner Hofmeister, gegen den in einigen Kreisen der „jüdischen Gasse“ eine üble und beleidigende Flüsterkampagne läuft, ist Angestellter der KG und kann sich als solcher gegen die kränkenden und ehrenrührigen Anwürfe nur schwer selbst zur Wehr setzen.

Wir, die Unterzeichneten, fordern das Präsidium der IKG daher auf, sich unverzüglich und in öffentlicher Form unmißverständlich hinter  Rabbiner Hofmeister, zu stellen, ihm das volle Vertrauen auszusprechen und damit dieser häßlichen Kampagne ein Ende zu bereiten!

Shalom und Chanukka sameach

Samuel Laster

Alexandra Hahlweg

Ernst Meir Stern

P.S. Dieser OFFENE BRIEF wird auch im Medium „Die Jüdische“ sowie auf facebook und twitter veröffentlicht.