UN legitimiert Organisation, die mit Hamas verbunden ist

Das Komitee der Vereinten Nationen für Nichtregierungsorganisationen hat beschlossen, dem Palestinian Return Centre (PRC) den Status einer Nichtregierungsorganisation (NRO) zu verleihen. Die von Großbritannien aus operierende Organisation fördert anti-israelische Propaganda in Europa, in der politischen Arena, auf Universitätsgeländen und in der europäischen Öffentlichkeit.

UN-Botschafter Ron Prosor (Foto: UN Photo)

2010 entschied Israel, dass die Organisation wegen ihrer Verbindungen zur Hamas illegal sei. Im selben Jahr legte ein Beschluss, der vom damaligen Verteidigungsminister Ehud Barak unterzeichnet wurde, fest, dass PRC als ein organisierender und koordinierender Flügel der Hamas in Europa dient. Laut dem Beschluss sind die Mitglieder ranghohe Hamas-Funktionäre, die daran arbeiten, die Agenda der terroristischen Gruppe in Europa voranzubringen. Außerdem haben sie direkten Kontakt zu anderen führenden Hamas-Funktionären, unter anderem den Anführern in Damaskus. 

Die Richtlinien von PRC beinhalten die Ablehnung von Israels Existenzrecht. Außerdem unterstützen sie das Rückkehrrecht von Flüchtlingen in israelisches Gebiet, um einen palästinensischen Staat anstelle des jüdischen Staates zu errichten. Der Friedensprozess wird in den Richtlinien abgelehnt. 

Diese Informationen basieren auf der Recherche vom „Intelligence and Terrorism Information Center“. Die Recherche hat auch ans Licht gebracht, dass hochrangige Funktionäre von PRC in anderen Organisationen mitarbeiten, die unter anderem Gelder an die Hamas überweisen.

Der Status der Nichtregierungsorganisation ermöglicht es Organisationen, ihren weltweiten Einfluss auszubauen und ihre Aktivitäten weitläufig zu verbreiten. Er beinhaltet auch Zugang zu den Komitees und Konferenzen der UN wie dem UN-Menschenrechtsrat und die permanente und unabhängige Vertretung bei UN-Sitzungen.

Das Komitee der Vereinten Nationen für Nichtregierungsorganisationen setzt sich aus 19 Ländern zusammen. Darunter befinden sich der Iran, Sudan, Venezuela, Kuba, die Türkei, China, Russland, die Vereinigten Staaten und Israel.

(Israels Vertretung bei den Vereinten Nationen, 01.06.2015)