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Religionsführer machen sich für KAICIID stark

 

 

 

 

 


 

 

 

 

Dr. Liora Bunzl

 


 

 


Kritik an Beschluss zu Abdullah-Zentrum

 


 

 

 

 

Abdullah-Zentrum: Rabbiner wirft Österreich “Heuchelei” vor

 


FPÖ-Landesrat Waldhäusl will Verkauf koscheren Fleisches einschränken - derstandard.at/2000083649732/IKG-befuerchtet-Verbot-koscheren-Fleischs-in-Niederoesterreich
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Your Ultimate Guide To The Laws And Customs Of Shavuot

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Rechtes Lager um Netanyahu siegt bei Wahl in Israel

 

 


 

 

 

 

Netanjahu vor fünfter Amtszeit in Israel - trotz drohender Anklage

 

 

 

 


 

Rechtes Lager um Netanjahu liegt voran

 


 


 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

Antisemitismus? Skandal um umstrittene Arte-Doku über Israel zieht weitere Kreise – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/27789280 ©2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

The Gentleman from Austris stellt Bibi eine Frage mit ungeahnten Folgen

 

 



 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 


 

 

 


Wo die Bibel recht hat

von Nathan Norbert Jessen

Mini oder Maxi ist für Israel mehr als eine Frage der Mode. Sie stellt sich auch zu den nicht ganz endgültig festgelegten Landesgrenzen oder zum Größenwachstum neu aufzustellender Regierungen. Israels Archäologen stellen die Frage sogar über Jahrtausende rückwirkend.

Inschrift -Archivbild aus dem Israel Museum / Jerusalem

Ob aber ein fast 3000 Jahre altes Gemäuer im Landessüden den alten Streit der Spatenwissenschaftler zwischen gemäßigten Bibelignoranten (Minimalisten) und gemäßigten Bibelgläubigen (Maximalisten) beilegen kann, ist kaum zu hoffen. Und das ist gut so. Hätte die Bibel nur recht, wäre sie ja nicht so interessant.

Genau genommen geht es nicht darum „ob“, sondern „wo“ die Bibel Recht hat. Wo Bodenfunde biblische Textstellen bestätigen. Oder auch nicht. Die Reste einer im letzten Sommer entdeckten 3000 Jahre alten Stadtmauer auf dem Ruinenhügel der biblischen Stadt Lachisch haben die Mini-Maxi-Debatte wieder angefacht. Ort und Datierung der Steine wecken diesmal aber Zweifel an den Zweiflern.

Für die Minimalisten ist die Bibel keine große Hilfe bei der Planung von Grabungen. Die biblischen Schilderungen zu Abrahams Auszug ins Heilige Land bis hin zu König David verorten sie allenfalls als legendäre Geschichten, nicht aber als Geschichte. Was eigentlich auch die Maximalisten so sehen. Doch wann hört legendäre Urgeschichte auf und die Geschichte an?

David und Salomons „Großreich“ (etwa ein Jahrtausend v. Chr.) sehen Minimalisten als propagandistische Übertreibung jener Bibelschreiber, die erst 500 Jahre später - nach Rückkehr aus dem babylonischen Exil ins Heilige Land – die Bibel schriftlich festlegten. Minimalisten sehen daher die bekanntesten biblischen Könige archäologisch allenfalls als lokale Stammeshäuptlinge bestätigt.

Ihre ursprüngliche Sicht, die beiden bekanntesten Könige aus der Bibel seien allein literarische Gestalten, wurde aber durch den Fund der Inschrift auf der Stele aus Tel Dan an der libanesischen Grenze erschüttert. Diese Inschrift gehört nicht zur biblischen Legende, sie ist vielmehr großspurige Feindpropaganda. Was sie besonders glaubwürdig macht. Ein aramäischer König rühmt sich auf dieser Stele seiner Eroberungen, darunter auch einige Städte unter der Herrschaft des „Haus David“. Minimalisten gilt das nicht unbedingt als Beweis der Existenz König Davids. Aber eine David-Dynastie war offensichtlich schon im 9. Jahrhundert v. Chr. bekannt.  In Damaskus und nicht in Jerusalem.

Im Gegensatz zu anderen Archäologen vorverlegen die Minimalisten einen Teil der bisherigen Bodenfunde um fast ein ganzes Jahrhundert. Wobei sie sich auf Vergleichsfunde in der Küstenebene berufen. Wodurch die Bibel erst ab dem 9. Jahrhundert geschichtlich nachvollziehbar wird. Die Minimalisten verweisen dabei vor allem auf das Fehlen eines königlichen Palastes in der Davidstadt Jerusalems. Er wird in der Bibel beschrieben, archäologische Funde konnten das aber für den umstrittenen Zeitraum (1000 bis 900 v.u.Z.) nicht belegen.

Auch jüngste Funde von Grundfesten eines massiven Gebäudes im Bereich der Davidstadt datieren einige der Minimalisten nicht – im Gegensatz zu den Maximalisten - in die Zeit der frühen Könige, sondern um ein bis zwei Jahrhunderte später. Also kein Königspalast aus der Zeit Davids. Auch die sich häufenden Indizien aus dieser Grabungsschicht wie zahlreiche beschriftete Tonscherben oder Siegel mit Namen von Persönlichkeiten, die auch in den Königsbüchern der Bibel erwähnt werden, überzeugen Minimalisten nicht. Nur Bodenfunde haben wissenschaftlichen Beweiswert!

Liegt die Antwort erneut außerhalb Jerusalems? Zur Stele im Norden kommt jetzt die Stadtmauer im Süden. Ihre massiven Fundamente bestärken die Annahme der Maximalisten, dass es 1000 Jahre vor der Zeitrechnung um Jerusalem ein keineswegs unbedeutendes und sehr zentral verwaltetes Reich gegeben haben muss. Mit der sehr genauen C-14-Methode konnten vier aufgefundene Olivenkerne im Bodenbelag neben der Mauer auf das Jahr 920 v.u.Z. datiert werden. Wie es aussieht, wird der Streit um die Könige David und Salomon vorerst nicht in Jerusalem entschieden, sondern in den Grenzstädten.

Denn 920 v.u.Z. regierte König Rehabeam, Salomons Sohn, dessen Festungsbautätigkeit die Bibel wie ein Grundbuch akribisch aufzeichnet: (Chronik 2, 11) „Und Rehabeam blieb zu Jerusalem und baute Städte in Juda zu Festungen um, und zwar baute er Bethlehem, Etam, Tekoa, Beth-Zur, Socho, Adullam, Gat, Marischa, Siph, Adoraim, Lachisch, Aseka, Zorea, Ajalon und Hebron, welche in Juda und Benjamin waren, zu Festungen um.“

Der wunde Punkt dieser Debatte: Auch wenn die Archäologie nicht als Lieferant für Beweise einer Bibel-Richtigkeit zu dienen hat – dürfen umgekehrt deshalb auch keine Bibelstellen bei der Analyse von Bodenfunden hinzugezogen werden?

Wenn wir schon im Süden sind: Unweit von Lachisch liegt Tel Keyafa. Auch ein Ruinenhügel, der es in sich hat. Auch hier eine Befestigungsanlage aus der Zeit Davids. Was auch hier von Minimalisten ins 8. Jahrhundert vordatiert wird. Diesmal aber sind sie in der Minderheit. Daher bestreiten sie auch die Annahme, es könne sich bei Keyafa um das biblisch erwähnte „Schaarayim“ handeln. Zu Deutsch „Zwei Tore“ und 2 Tore hat dieser Ruinenhügel im Gegensatz zu den anderen eintorigen Festungen südlich von Jerusalem.

Die Mehrheit der Archäologen wie die Israelische Altertumsbehörde gehen Heute von einem zentral regierten Herrschaftsbereich um Jerusalem aus, der bereits im 10. Jahrhundert v.u.Z. bestand. Auch die Annahme, es könne sich auch um eine Stadt der benachbarten Philister handeln, wird von den Funden in Tel Kayafa nicht gestützt. Eigentlich von dem, was nicht gefunden wurde – Knochen von Schweinen und Hunden, die auf dem Philister-Speiseplan sehr hoch Oben zu finden waren - nicht aber in Tel Keyafa. Auch mehrere Inschriften in einer proto-hebräischen Schrift bestärken diesmal die Maximalisten.

 Zurück nach Lachisch: Hier gab es, was auch in modernen Innenstädten oft nicht zu finden ist - eine öffentliche Toilette. Für Archäologen interessant, wenn auch nicht spektakulär. Im Torgebäude von Lachisch aber war ausgerechnet die Toilette eine Sensation. Ein Stadttor, das in allem den wiederholten Tor-Beschreibungen entspricht, wie sie in der Bibel zu finden sind. Bis hin zu den Steinsesseln, in denen die Richter saßen und Urteile fällten.

In diesen Toren wurden aber, auch das steht so geschrieben, häufig Heiligtümer für fremde Götzen eingerichtet. Geschrieben steht auch, dass König Josiah, bemüht um die zentrale Stellung des Jerusalemer Tempels, darin ein Gräuel sah (Könige 2, 23:8), weshalb er kurzerhand diese in lokaler Regie eingeführten „Hochstätten“ systematisch schändete. So geschrieben. Archäologisch nachweisbar ist: Der Abort von Lachisch wurde in einem zugemauerten Torraum entdeckt, zusammen mit zwei Altären, deren vier gehörnte Ecken mutwillig zertrümmert worden waren. Noch eine Überraschung: Der Abort wurde dort aufgestellt, aber, so die chemischen Untersuchungen, nicht benutzt. Wurde der Tempelraum doch nach der Zerstörung des Heiligtums zugemauert. Es stand wohl zu befürchten, dass einige Menschen auch auf einer Toilette sich frommer Gefühle nicht entledigen konnten. Also zumauern, sicher ist sicher. So steht es geschrieben.

Was die Minimalisten nicht weiter schockiert – archäologisch gültig ist allein, was gefunden wird, nicht was geschrieben steht. Die Toilette von Lachisch steht aber da, wo sie gefunden wurde. Wie im Buche…