Israels Ministerpräsident Netanyahu trifft den US-Präsidenten Obama im Weißen Haus

Es war der insgesamt 21. Besuch Netanyahus (..) im Weißen Haus

Ministerpräsident Netanyahu sagte:

"Herr Präsident, wir sind auf mehr als eine Art und Weise miteinander verbunden und ich möchte mich für diese Gelegenheit, unsere starke Freundschaft und unser starkes Bündnis noch mehr zu festigen, bedanken.

Ich glaube, dieses Bündnis basiert auf geteilten Werten. Es stützt sich auf gemeinsame  Interessen .Es wird vorangetrieben von einem Gefühl des geteilten Schicksals. Wir werden offensichtlich von der Instabilität und Unsicherheit im Nahen Osten geprüft. Ich denke, dass jeder es sehen kann anhand der Grausamkeit von ISIS, der Aggression und dem Terror von den Stellvertretern des Iran und durch den Iran selbst.

Die Verbindung von Turbulenzen hat nun Millionen von Menschen obdachlos gemacht, Hunderttausende niedergemetzelt, und wir wissen nicht, was geschehen wird.

Ich glaube, dies ist eine ungemein wichtige Gelegenheit für uns, zusammenzuarbeiten, zu sehen, wie wir uns gegen diesen Aggressor und diesen Terror gemeinsam schützen können, und wie wir ihn bekämpfen können. Dies ist eine gewaltige Aufgabe.

Ministerpräsident Netanyahu mit US-Präsident Obama im Weißen Haus (Foto: GPO)

Ebenfalls möchte ich klarmachen, dass wir unsere Hoffnung auf Frieden nicht aufgegeben haben. Wir werden unsere Hoffnung auf Frieden nie aufgeben. Auch bleibe ich von der Vorstellung eines Friedens zwischen zwei Staaten für zwei Völker – mit einem entmilitarisierten palästinensischen Staat, der den jüdischen Staat anerkennt – überzeugt.

Ich glaube nicht, dass irgendjemand die Entschlossenheit Israels, sich selbst gegen Terror und Vernichtung zu schützen, anzweifeln sollte, genauso wie niemand Israels Bereitschaft anzweifeln sollte, Frieden zu schließen mit allen Nachbarn, die aufrichtig einen Frieden mit uns erreichen möchten.

Ich freue mich darauf, mit Ihnen praktische Wege zu diskutieren, wie wir den Druck vermindern, die Stabilität erhören und uns zum Frieden hinbewegen können.

Schließlich, sehr geehrter Herr Präsident, möchte ich Ihnen für Ihren Einsatz um die Sicherheit Israels weiter zu stützen und für das Memorandum des Verständnisses, das wir diskutieren, danken. Israel hat eine immense Verteidigungslast in den vergangenen Jahren getragen und wir haben dies mit der großzügigen Unterstützung der Vereinigten Staaten von Amerika getan.

Ich möchte Ihnen meine Wertschätzung ausdrücken, die Wertschätzung des israelischen Volkes für Sie, für Ihre Anstrengungen in unseren Jahren des gemeinsamen Dienstes und für Ihr gegenwärtiges Engagement bezüglich der Frage: Wie kann man Israels Sicherheit stärken, wie kann man Israels militärische Qualität geschärft behalten, sodass Israel – wie sie in der Vergangenheit oft gesagt haben – sich selbst verteidigen kann gegen jede Bedrohung?

Wegen all dieser Gründe möchte ich mich erneut für die Gastfreundschaft bedanken, mehr noch, für die Fortsetzung und Stärkung der großartigen Freundschaft und des Bündnisses zwischen Israel und den Vereinigten Staaten von Amerika.

Herzlichen Dank, Herr Präsident.“

(Medienberater des Ministerpräsidenten, 9. November 2015)