Kabinett beschließt Cyberpark in Beer Sheva zu unterstützen
Das Kabinett genehmigte am Sonntag (6. September) den Plan von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu, wonach Arbeitgeber im Cyberbereich, deren Sitz sich im nationalen Cyberpark in Beer Sheva befindet, Zuwendungen erhalten sollen. Dadurch sollen in den nächsten Jahren international führende Unternehmen und Tausende neue Arbeitnehmer dazu angehalten werden, sich im Cyberpark niederzulassen. Der Plan wurde vom Generaldirektor des Büros des Ministerpräsidenten, Eli Groner, zusammen mit dem Budgetdirektor des Finanzministeriums, Amir Levy, und dem Vorsitzenden von Israels nationalem
Ministerpräsident Netanyahu bei der Kabinettssitzung (Foto: GPO)
Cyberbüro (INCB), Dr. Eviatar Matania, entworfen. 

Ministerpräsident Netanyahu sagte: „Wir nehmen einen Wachstumsmotor und Investitionen der Regierung und verwandeln dies in eine globale Industrie im Süden. (…) Ich habe gesagt, dass wir im Cyberbereich unter den fünf führenden Ländern in der Welt sein würden und wir sind schon unter den drei besten. Neben dem Ziel, dass Israel als Cybermacht positioniert werden soll, unterstützen wir dieses Projekt, damit Beer Sheva die Cyber-Hauptstadt im östlichen Teil der Welt wird. Dies wird große Auswirkungen auf den ganzen Negev haben. Es ist von historischer Bedeutung und wir müssen dieses Projekt mit ganzer Kraft vorantreiben. (…)“ 

Der INCB-Vorsitzende Dr. Matania erklärte: „Der Cyberpark in Beer Sheva könnte – und soll – ein globales Cyberzentrum werden, das den ganzen Negev nach vorne bringt. Israels Cyberindustrie befindet sich in einem großen Wachstum und macht sich die Vorteile des Landes zu nutzen, um dem Ausbau des globalen Cybermarkts, der sich in den nächsten Jahren verdoppeln soll, weiteren Schwung zu verleihen. Der nationale Cyberpark in Beer Sheva (CyberSpark) hat sich in den letzten Jahren entwickelt, seitdem die Regierung entschied, ihn zu errichten. Er wird erweitert um das gemeinsame Forschungszentrum vom INCB und der Ben Gurion Universität im Negev (CERT-IL), das bald den Betrieb aufnehmen wird. Dazu kommen außerdem einige multinationale Unternehmen, die entschieden haben, sich in der Cyberforschung und in der Entwicklung zu etablieren. (…)“ 

Dr. Matania führte aus, dass derzeit rund 250 Unternehmen in Israel im Cyberbereich aktiv sind. Rund die Hälfte davon sind Startups, die in den letzten fünf Jahren gegründet wurden. Über 25 multinationale Firmen haben eine in Israel ansässige Cyberabteilung. Seit Beginn des Jahres haben israelische Cyberunternehmen rund 250 Millionen Dollar erwirtschaftet. Im ersten Halbjahr von 2015 wurden 14 israelische Cyberfirmen für eine Summe von insgesamt 1,3 Milliarden Dollar erworben. 

(Medienberater des Ministerpräsidenten, 06.09.15)