Israel feiert 67 Jahre der Unabhängigkeit

Der israelische Unabhängigkeitstag (Yom Haatzma’ut) wird jedes Jahr am 5. Iyar nachdem hebräischem Kalender begangen, welcher im Jahre 1948 auf das gregorianische Datum des 14. Mai fiel. Der Tag vor dem Unabhängigkeitstag (Yom Hazikaron) ist dem Gedenken jener gewidmet, die bis zum heutigen Tag ihr Leben für das Erreichen der Unabhängigkeit und für den Schutz des Landes ließen. Die beiden Tage liegen so nah beieinander, um die Menschen an den hohen Preis zu erinnern, der für die Unabhängigkeit bezahlt werden musste.

 

Am 14. Mai 1948 endete die britische Mandatszeit und der neue jüdische Staat – der Staat Israel – wurde formal in den Gebieten, die als britische Mandatsgebiete Palästina bekannt waren, gegründet. Mit der Gründung des Staates Israel 1948 wurde die jüdische Unabhängigkeit nach 2000 Jahren wiederhergestellt.

Der Unabhängigkeitstag feiert die Neugründung des jüdischen Staates im Land Israel, dem Geburtsort des jüdischen Volkes. Vor 4000 Jahren begann es in diesem Land seine Religion und Kultur zu entwickeln und dort lebten Juden auch weiterhin, sowohl in einem unabhängigen Staat als auch unter fremder Herrschaft. Während der langen Geschichte des jüdischen Volkes blieb die Sehnsucht, ins Land Israel zurückzukehren, im Mittelpunkt jüdischen Lebens und Denkens.

Theodor Herzl, dem Gründer der zionistischen Bewegung, gelang es, größere internationale Anerkennung für die Notwendigkeit eines jüdischen Staates zu gewinnen.Seit seiner Gründung ist Israel weiterhin Heimat für viele Tausende, die jedes Jahr dort ankommen. Es beheimatet einige der heiligsten Orte von drei Religionen, die alle ihre demokratischen Rechte genießen, die ihnen in der Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel zugesichert wurden.