Hadassah widerlegt Gerüchte über Tod eines 13-jährigen Attentäters

Am Montag stach der erst 13-jährige Palästinenser Ahmed Manasra mit seinem 15-jährigen Cousin auf zwei Israelis ein. Die Opfer, ein 13-jähriger jüdischer Junge und ein 21-Jähriger, wurden schwer verletzt. Der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, und arabische Medien verbreiteten daraufhin das Gerücht, Ahmed Manasra sei von Israel „exekutiert“ worden.

                       

Ahmed Manasra im Krankenhaus (Foto: Ynet)

Das israelische Hadassah-Krankenhaus belegte nun, dass diese Behauptungen falsch sind. Fotos zeigen, dass Ahmed Manasra im Krankenhaus behandelt wird. Er ist bei vollem Bewusstsein und sein Zustand ist stabil. Dr. Asher Salmon, der stellvertretende Direktor des Krankenhauses im Jerusalemer Stadtteil Ein Karem sagte über Ahmed Manasra: „Aus medizinischer Sicht glaube ich, dass wir ihn in den nächsten Tagen entlassen können.“

 

In einer Rede am Mittwochabend hatte Abbas betont, dass die Palästinenser nicht vor der „israelischen Aggression“ gegenüber dem palästinensischen Volk, ihren heiligen Stätten, Häusern und der „Exekution von Kindern wie Ahmed Manasra“ kapitulieren würden.

 

Am Mittwoch wurde Videomaterial von Sicherheitskameras veröffentlicht, das zeigt, wie Manasra und sein Cousin auf Passanten einstechen.

 

(Ynet/Hadassah, 15.10.15)