Deutsche christlich-ökumenische Delegation zu Besuch bei Rivlin

Unter den beinahe 6.000 Besuchern, die am Mittwoch die „offene Sukka“ von Staatspräsident Reuven Rivlin besucht haben, waren auch der deutsche Botschafter Dr. Clemens von Goetze und eine christlich-ökumenische Delegation der Deutschen Bischofskonferenz und des Rats der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Die Delegation befindet sich aus Anlass des im kommenden Jahr anstehenden 500. Reformationsjubiläums auf Pilgerreise im Land.

 

 
Bischof Feige, Präses Kurschus, Bischof Bedford-Strom, Präsident Rivlin, Kardinal Marx und Botschafter von Goetze (Foto: GPO)

Reinhard Kardinal Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, und Bischof Dr. Heinrich Bedford- Strom, der Ratsvorsitzende der EKD, die die Delegation anführen, erklärten Staatspräsident Rivlin gegenüber, Ziel der Reise sei, „trotz des Trennenden die gemeinsamen Wurzeln unseres Glaubens“ zu betonen.

Der Delegation gehören unter anderem Bischof Dr. Gerhard Feige (Magdeburg), die Stellvertretende Ratsvorsitzende Präses Annette Kurschus (Bielefeld), der Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, Pater Dr. Hans Langendörfer SJ, und der Vizepräsident des Kirchenamtes der EKD, Dr. Thies Gundlach, an.

Bei dem Treffen sprach Rivlin mit der Delegation über die gemeinsamen historischen Wurzeln des christlichen und des jüdischen Glaubens und über die Wichtigkeit des Dialoges zwischen allen Gemeinschaften in Israel und darüber hinaus.

Im Anschluss zeigte der Staatspräsident der Delegation die Sukkah und erklärte: „Die Sukkah ist das Symbol dafür, wie wir alle partnerschaftlich unter einem Dach zusammenkommen können.“

(Präsidialamt, 19.10.16)