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Innsbruck ist zu den hohen Feiertagen eine Reise wert. Eine wunderschöne Synagoge und "Gastkantor" Paul Chaim Eisenberg erwarten Sie

 

 

 

 


 

 

 

 

Dr. Liora Bunzl

 


 

 

Anzeige wegen Wahlplakat abgewiesen – Zentralrat der Juden empört

 


 

 

 

 

Abdullah-Zentrum: Rabbiner wirft Österreich “Heuchelei” vor

 


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Your Ultimate Guide To The Laws And Customs Of Shavuot

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Rechtes Lager um Netanyahu siegt bei Wahl in Israel

 

 


 

 

 

 

Netanjahu vor fünfter Amtszeit in Israel - trotz drohender Anklage

 

 

 

 


 

Rechtes Lager um Netanjahu liegt voran

 


 


 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

Antisemitismus? Skandal um umstrittene Arte-Doku über Israel zieht weitere Kreise – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/27789280 ©2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

The Gentleman from Austris stellt Bibi eine Frage mit ungeahnten Folgen

 

 



 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 


 

 

 


Kampf gegen Antisemitismus als nationaler Konsens

Workshop "Bildung gegen Vorurteile" soll für Themen Antisemitismus und Rassismus sensibilisieren

Wien  - Heute präsentierte Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka gemeinsam mit dem Bildungsexperten Daniel Landau die neue Initiative "Demokratie in Bewegung - Bildung gegen Vorurteile" im Parlament, die für die Themen Antisemitismus und Rassismus sensibilisieren soll.

 

"Wir haben die historische Verantwortung, entschieden gegen jede Form von Antisemitismus oder Rassismus aufzutreten", sagte Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka bei der Präsentation der neuen Initiative. "Unbestritten ist, dass es an den Rändern unserer Gesellschaft extreme Pole gibt. Ohne Unterschied, ob sie links, rechts oder religiös motiviert sind, muss es unsere Verantwortung sein, ihnen entgegenzuwirken und gleichzeitig den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu stärken und zu gestalten. Das gelingt uns vor allem durch das Schaffen von Bewusstsein für unterschiedliche Meinungen." Bildung und Fortbildung seien hierbei wesentliche Schlüsselfaktoren. "Durch die heute vorgestellte Initiative leistet das Parlament einen weiteren wichtigen Beitrag für die Demokratie in unserem Land", betont Sobotka.

Sobotka: Antisemitismus hat sich gewandelt

Der Workshop richtet sich an SchülerInnen der 9. Schulstufe sowie an Lehrlinge und findet an Österreichs Schulen statt. Das pädagogische Konzept sieht vor, dass die SchülerInnen ihre eigenen Annahmen hinterfragen. Sie sollen nicht mit "moralischen Lektionen" belehrt werden, sondern das Thema selbstständig erkunden und reflektieren. "Der Antisemitismus hat sich in den letzten Jahrzehnten in unserem Land gewandelt", erläuterte Nationalratspräsident Sobotka. "Wir müssen diese Veränderungen klar ansprechen und Strategien entwickeln, um diese negativen Entwicklungen einzudämmen. Gesellschaften, aber auch ihre überlieferten rassistischen Narrative verändern sich. Diese Tendenzen müssen wir beim Namen nennen", forderte Sobotka.

"Im Workshop bemühen wir uns, die Themen Hass und Ablehnung, den Antisemitismus, mit der Beschaffenheit von jenen modernen, westlichen Gesellschaften zu verknüpfen, in denen sich der Holocaust erst in seinem Ausmaß entfalten konnte", erklärte Daniel Landau, der das didaktische Konzept zu "Bildung gegen Vorurteile" entwickelte. "Die zentrale Frage nach der Verantwortung betrifft uns in Österreich alle, und zwar grundlegend, jenseits von Gruppen- oder Religionszugehörigkeiten. Es geht uns gemeinsam um ein 'Nie wieder!'", unterstrich Landau.

Start Ende September

Ende September finden die ersten Workshops des neuen Moduls an den Schulen statt. Das Angebot wird in Kooperation mit dem Österreichischen Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum umgesetzt. Damit wird das bestehende Angebot zur mobilen Demokratiebildung des Parlaments ergänzt. Bereits seit Anfang 2017 gibt es das Modul "Demokratie in Bewegung - Das Parlament kommt zu dir". In den etwa 400 kostenlosen Workshops pro Jahr lernen die SchülerInnen und Lehrlinge über Parlamentarismus und Demokratie.

Der Bedarf für die Entwicklung dieses Workshops ergab sich aus der Antisemitismusstudie 2018. Sie zeigte auf, dass zehn Prozent der Befragten manifest antisemitische Ansichten teilen. Bei 30 Prozent konnte latenter Antisemitismus festgestellt werden. Um dem entgegenzuwirken, etablierte das Parlament eine informelle Plattform für Organisationen, die im Bereich Antisemitismus und Rassismus Aufklärungsarbeit leisten. Mitglieder sind etwa das Mauthausen Komitee, Mauthausen Memorial, die Plattform erinnern.at, der Nationalfonds für Opfer des Nationalsozialismus, das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands, der Österreichische Integrationsfonds, der Verein ZARA sowie CENTROPA. Auf diese Institutionen und ihre Angebote wird im Rahmen von "Bildung gegen Vorurteile" verwiesen.

Daniel Landau betonte den über alle Parteien hinweg herrschenden Konsens der und sieht die Gedenkstätte Mauthausen als Anker der Förderung der Demokratie und der Bekämpfung von Antisemitismus. Ob hier der Ansatz einer türkis-grünen Zusammenarbeit zu erkennen war ist nicht leicht auszumachen. Bei einer etwaigen Koalition mit den Grünen gäbe es einen logischen Kandidaten für den Bildungsminister- Daniel Landau...