Israel auf der Klimakonferenz in Paris

Die 21. Konferenz der Teilnehmerstaaten (COP 21) des UN-Rahmenübereinkommens über Klimaänderungen (UNFCCC) findet vom 30. November bis zum 11. Dezember 2015 in Paris statt.

 

Die Grundlage des Übereinkommens ist die weltweite Sorge über die graduelle Erwärmung der Erde. Israel trägt wegen seiner Landesgröße und der Bevölkerungszahl nur in einem verhältnismäßig kleinen Ausmaß zur Klimaveränderung bei. Wegen seiner Lage ist Israel jedoch für potentielle Auswirkungen des Phänomens stark sensibilisiert.

Die Auswirkungen des Klimawandels könnten in allen Lebensbereichen spürbar werden, unter anderem in den Bereichen Wasser, öffentliches Gesundheitswesen, Landwirtschaft, Energie, Biodiversität, Küsteninfrastruktur, Naturkatastrophen, nationale Sicherheit und vielen weiteren.

Es wird erwartet, dass auf der Konferenz ein neues, bindendes Abkommen zu Treibhausgasemissionen verabschiedet wird, das auf alle Länder übertragbar ist. Israel hat sich verpflichtet, bis 2030 die Emissionen von Treibhausgas pro Kopf auf 7,7 tCO2e (Tonnen von Kohlendioxid-Äquivalent) zu verringern. Dies stellt eine Reduzierung um 26% im Vergleich zum Treibhausgasemissionslevel von 2005 dar. Diese Senkung wird aus den folgenden Bereichen kommen: Elektrizität, Industrie, Transport, Wohn- und Handelsgebäude, Müllentsorgung und Landwirtschaft.

Die israelische Delegation in Paris umfasst 70 Mitglieder, darunter Ministerpräsident Benjamin Netanyahu, Umweltschutzminister Avi Gabbay und Generaldirektor Yisrael Dancziger, Knesset-Abgeordnete, Regierungsbeamte, Angehörige von Umweltorganisationen, Vertreter der Industrie und andere. Ministerpräsident Netanyahu wird am Eröffnungstag der Konferenz eine Rede halten.

(Ministerium für Umweltschutz, 29.11.15)