Israel bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro

Sportlich hat das Eröffnungswochenende für das israelische Team verhalten begonnen. Tag 4 in Rio. 

Besonders beim Judo, bei dem Israel mit einigen Medaillenhoffnungen an den Start geht, kam es zu Enttäuschungen. Golan Pollack, siebter der Weltrangliste, verlor in der ersten Runde gegen den 118. der Rangliste, Mathews Punza aus Zambia.

Sondermarken der israelischen Post zu den Olympischen Spielen

Auch Judoka Gili Cohen verlor ihren Auftaktkampf gegen Christianne Legentil aus Mauritius. In einem weiteren Match wurde Shira Rishoni während ihres Kampfes wegen eines technischen Fouls disqualifiziert.

Or Sasson, Yarden Gerbi und Linda Bolder sind für Israel im Judo weiterhin im Rennen. Sagi Muki scheiterte beim Kampf um Bronze.

Yarden Gerbi- eine Hoffnung..

Im Tennis gewann Dudi Sela sein Auftaktmatch und tritt heute (8.8) in der zweiten Runde gegen David Goffin aus Belgien an.

Dudi Sela- eine feste Grösse

Beim Straßenradrennen der Frauen kam Shani Bloch als 48. ins Ziel.

In den Schwimmwettbewerben konnten sich Amit Ivry (100m Brust) und Yakov Tourmarkin (100m Rücken) nicht für die Finals qualifizieren.

Eklat vor der Eröffnungsfeier

Zu Szenen, die mit dem Olympischen Geist unvereinbar sind, kam es im Vorfeld der Eröffnungsfeier am Freitag (5.8.). Mitglieder der libanesischen Delegation weigerten sich, in einem Bus gemeinsam mit der israelischen Delegation zur Eröffnungsfeier zu fahren. Der Leiter der libanesischen Delegation, Salim al-Haj Nicolas, die sich bereits im Bus befand, blockierte nach eigenen Angaben den Eingang zum Bus, um die Israelis nicht hineinzulassen. Nach Diskussionen mit den Organisatoren, mussten die israelischen Teilnehmer auf einen anderen Bus ausweichen. Al-Haj Nicolas wurde für sein Verhalten in den libanesischen Medien gefeiert. Das IOC hat ihn mittlerweile verwarnt. 

(Times of Israel, 6./7. 8.2016)