CdFI verurteilt Raketenangriffe auf Israel

Erneut 225 Raketen auf israelische Städte abgefeuert - Situation kann nicht mehr länger toleriert werden

Wien - Der Club der Freunde Israels (CdFI) verurteilt die Raketenangriffe auf israelische Städte durch die Hamas, bei der allein in der vergangenen Nacht 225 Raketen auf mehrere Städte, darunter Tel Aviv, Jerusalem und Haifa, abgefeuert wurden. Es sei klar, dass die Hamas für die jüngste Eskalation verantwortlich sei.

"Die Hamas zielt auf israelische Zivilisten und im Gegenzug gibt es klare Hinweise, dass palästinensische Frauen und Kinder im Gaza-Streifen als menschliche Schutzschilde eingesetzt werden. Mit dieser Vorgehensweise unterscheidet sich die Hamas nicht von anderen terroristischen Organisationen, wie Al-Kaida oder ISIS", sagt der Sprecher des CdFI, Daniel Kapp.

In den vergangenen drei Wochen wurde Israel einem permanenten Raketenbeschuss aus dem Gaza-Streifen ausgesetzt. "Diese Situation, in der Millionen Menschen in ständiger Lebensgefahr sind, kann nicht mehr länger toleriert werden. Es müssen daher alle notwendigen Schritte gesetzt werden, um das terroristische Netzwerk zu zerstören", so Daniel Kapp abschließend.

 

Statement by Prime Minister Benjamin Netanyahu

(Communicated by the Prime Minister's Media Adviser)

 

Prime Minister Benjamin Netanyahu, yesterday evening (Tuesday, 8 July), has issued the following statement: 

"In recent days, Hamas terrorists have fired hundreds of rockets at Israel's civilians. No other country lives under such a threat, and no country would accept such a threat. 

Israel will not tolerate the firing of rockets on our cities and towns. 

We have therefore significantly expanded our operations against Hamas and the other terrorist organizations in Gaza. 

This comes after our repeated efforts to restore calm were met with increased Hamas rocket fire. 

Israel is not eager for war, but the security of our citizens is our primary consideration. 

Israel targets Hamas terrorists and not innocent civilians. By contrast, Hamas targets Israeli civilians while hiding behind Palestinian civilians. Hamas, therefore, bears full responsibility for any harm that comes to Israeli and Palestinian civilians alike. 

We are determined to give our citizens the safety and security they deserve."

 

Day 2: Operation Protective Edge Against Hamas


On Monday , the IDF commenced Operation Protective Edge in Gaza against Hamas. Since the beginning of the operation, around 200 rockets have been fired at Israel, threatening millions of lives. Over the past 24 hours, rocket sirens have sounded across the country, including in Israel's biggest cities, Jerusalem and Tel Aviv. For live updates, click here.

 

ÖIG: Israels Recht zur Selbstverteidigung ist unantastbar

Raketenangriffe auf Israel müssen gestoppt werden

Wien - Die Österreichisch-Israelische Gesellschaft verurteilt die Raketenangriffe aus Gaza auf die israelische Zivilbevölkerung. In den letzten Tagen eskalierten die Angriffe mit immer höherer Reichweite bis in den Norden von Tel Aviv und Jerusalem. Die Raketenangriffe gefährden Millionen jüdische, arabische und sonstige Bürger Israels. "Terrororganisationen wie die Hamas oder Islamischer Dschihad nehmen, vom Iran gesponsert, seit vielen Jahren wahllos israelische Zivilisten ins Visier. Dabei verschanzen sie sich hinter palästinensischen Zivilisten als 'menschliche Schutzschilder' und gefährden so auch deren Leben. Jede einzelne dieser Raketen ist daher ein Kriegsverbrechen. Ich rufe Außenminister Kurz auf, diese Angriffe eindeutig als solche zu verurteilen", so ÖIG-Präsident Richard Schmitz. "Eine friedliche Lösung des Konflikts ist nur bei einer Entwaffnung der Terrorgruppen möglich. Israels Maßnahmen zur Selbstverteidigung zum Schutz seiner Bürger sind legitim und notwendig. Auch die ÖIG wünscht den Bürgern der Region Frieden. Doch sind dazu für Israel verlässliche Vertragspartner notwendig. Die Terror-Hamas beweist, dass sie kein akzeptabler Vertragspartner ist."

Die ÖIG appelliert zudem an die österreichischen Medien, sachlich über die aktuellen Entwicklungen zu berichten: "Die Bezeichnung von Terroristen als 'Militante' oder 'Aktivisten' ist eine grobe Verharmlosung und verzerrt die Tatsachen. Sowohl Hamas als auch Islamsicher Dschihad sind von der EU als Terrororganisationen eingestuft. Das sollte in einer fairen Berichterstattung reflektiert werden," fordert Schmitz abschließend.

Österreichisch-Israelische Gesellschaft

Es liegt in unseren Händen, das Blutvergießen zu beenden

9. Juli 2014 · 

Präsident Shimon Peres und der zukünftige Präsident Reuven Rivlin

Kommentar von Präsident Shimon Peres und dem designierten Präsidenten Reuven Rivlin, veröffentlicht in der Tageszeitung Yediot Aharonot, 07.07.2014

„Verflucht, der da sagt: Rache!“ schrieb der Dichter Hayim Nahman Bialik. Verflucht ist die vernichtende, zerstörerische Rache, die schmerzt um des Schmerzes willen und unschuldige Menschen trifft.

Der nationale Kampf rechtfertigt keine Terrorakte. Terrorakte rechtfertigen keine Rache. Rache rechtfertigt keine Zerstörung, Plünderung und Verwüstung. Selbst im Angesicht von Zorn und Frust, von Gewalt und Schmerz, gibt es andere Antworten auf die Ereignisse, muss es andere Antworten geben.

Die Schreie unserer Kinder Naftali, Gilad, Eyal, Muhammad und Shelly, die nun verstummt sind, sollten keinen von uns stumm lassen. Sie schrien auf, und wir werden an ihrer statt schreien.

Im Staat Israel wird nicht zwischen Blut und Blut unterschieden. Der demokratische Staat Israel erachtet das moralische Recht auf Leben und das Recht jedes und jeder Einzelnen, anders zu sein, für heilig. Der Mord an einem Jungen oder Mädchen, ob jüdisch oder arabisch, ist inakzeptabel.

Die Spuren der Mörder werden nicht verwischt, es wird nicht zurückgehalten oder unter den Teppich gekehrt werden. Die Verbrecher, die morden und menschliches Leben auslöschen, werden gefasst und mit aller Härte des Gesetzes bestraft werden.

Wir haben die Wahl: wir können uns dem destruktiven Weltbild, das die Rassisten und Extremisten vor uns errichten, fügen, oder wir können es vollständig bekämpfen;  wir können uns dem wilden und brutalen Terror von Muslimen und Juden beugen – oder ihm in jeder Hinsicht ein Ende bereiten.

Wir dürfen streiten. Wir müssen sogar streiten. Jede und jeder von uns drückt den Schmerz, die Meinung und sein und ihr Weltbild auf andere Weise aus. Aber Aufwiegelung ist der falsche Weg. Kollektive Anschuldigung ist keine Lösung.

Es ist unsere Pflicht, die Bahnen der Aufwiegelung zu durchbrechen. Wir müssen erkennen, dass uns nichts bleibt, als zusammen zu leben. Das Blutvergießen wird erst enden, wenn wir alle verstehen, dass wir nicht dazu verurteilt, sondern dazu bestimmt sind, gemeinsam zu leben. Jedes Zögern und jeder Kompromiss in dieser Frage wird unsere Lage verschlechtern und könnte nicht nur für unser Zusammenleben, sondern für unsere Leben selbst desaströse Folgen haben.

Die Geschichte unseres Volkes hat uns gelehrt, dass Worte töten können. Wir wenden uns nun an jede Bürgerin und jeden Bürger und unserem Land und sagen: Haltet das Gesetz in Ehren und achtet auf Eure Worte. In diesen Tagen dürfen wir uns nicht zur Aufwiegelung verführen lassen, die uns auf den Weg des Hasses und der Feindseligkeit führt. Dies ist nicht unser Weg.

Wir sehnen uns danach, friedlich untereinander zu leben und unseren Nachbarn ein friedliches Leben zu ermöglichen. Wir müssen als Nation aufrecht und beherrscht vereint bleiben.

Diese Tage im Monat Ramadan und kurz vor der dreiwöchigen Zeit des bein ha-metzarim (Tage der Trauer über die Zerstörung des Jerusalemer Tempels, A.d.Ü.) sollten Tage der Toleranz und der Erbauung, nicht der Zerstörung sein. Wir rufen alle dazu auf, ob jüdisch oder arabisch, inne zu halten.

Es ist Zeit, einen gemeinsamen Weg einzuschlagen. Es ist Zeit, zu bedenken, was uns vereint, und nicht was uns trennt. Es ist Zeit, an unsere Fähigkeit zum gemeinsamen Leben in diesem Land zu glauben.

Wir haben keine andere Möglichkeit und wir haben kein anderes Land. Es ist Zeit, das nächste Blutvergießen zu verhindern.

Es liegt in unseren Händen.

(ynet, 07.07.14)

Israel hits Hamas, Islamic Jihad leaders in Gaza after rockets reach Jerusalem, Tel Aviv

09 Jul 2014

Israel’s operations against militants in Gaza entered its second day Wednesday after terrorist groups fired over 150 rockets into Israel, reaching farther into the country than ever before, and Israeli fighter jets and ships bombarded Hamas and Islamic Jihad targets.

Wednesday's strike on the northern Gaza Strip killed Palestinian Islamic Jihad terrorist Abdullah Diyfallah, according to a statement by the IDF. Diyfallah was responsible for rocket fire at Israel, said the statement.

On Tuesday evening, Hamas announced it had fired four M-75 rockets at Jerusalem. Two loud thuds were heard in the center of the Israeli capital shortly after the rocket warning siren went off at 9:56 p.m. Thousands of residents entered bomb shelters, while others remained outside and in cafés. Among those who sought refuge in shelters were a group of visiting Canadian lawmakers who are in Israel at the invitation of the Center for Israel and Jewish Affairs.

A fresh round of rocket fire from the Gaza Strip again sent Israelis scurrying for bomb shelters as far as Tel Aviv on Wednesday morning. Hamas claimed responsibility for firing a volley of rockets intercepted by the Iron Dome anti-missile system before hitting Tel Aviv, as other rockets landed throughout central Israel, shutting down main traffic arteries and causing concern for air traffic.


Several missiles were fired towards Ben-Gurion Airport. Tel Aviv's smaller airstrip at Herzliya has been closed due to the threat of rocket fire.

According to Israeli army spokesman Peter Lerner, the rocket that struck the coastal town of Hadera, north of Tel Aviv and Netanya, was an M-302, similar to those found on a ship intercepted by the Israeli Navy in March in the Red Sea.

Among the weaponry found on board were 40 rockets of this type with a range of up to nearly 100 miles. Manufactured in Syria and shipped by Iran, the rockets were earmarked for the Gaza strip, according to Israel. Iran has not claimed responsibility for the shipment. “We said back then that this was a game-changer,” Lerner was quoted by the 'Los Angeles Times' as saying.

Although that particular shipment was intercepted, Hamas is believed to have several dozens of these rockets. Some versions of the M-302 have a range of up to 124 miles with a 385-pound warhead. Hamas is also believed to have its own locally manufactured version of this rocket.

Meanwhile, Israel hit 160 targets in the Gaza Strip overnight, including 120 concealed long-range rocket launchers, Hamas facilities and command positions, IDF officials said. The military offensive came as plans were made to deploy a third infantry brigade along the Gaza border and continued drafting of army reservists. The Israeli government has granted the IDF permission to call up to 40,000 reservists to duty.

 


Missile that landed in Hadera, north of Tel Aviv

At least 23 Palestinians have been reported killed and dozens more injured in the latest Israeli offensive dubbed Operation Protective Edge, which began early Tuesday morning. Palestinians reported at least one fatality Wednesday morning in an air strike that targeted a man on a motorcycle in the northern part of the Gaza strip.

On Tuesday evening, the IDF said that it had defeated an effort to attack an army base in southern Israel by “several gunmen armed with grenades” who had approached from the sea. Four of the gunmen had been killed and the IDF was searching for others, and it released some video of the attack to Israeli television.

Israel's Deputy Defense Minister Danny Danon announced his recommendation to senior officials that Israel cease the transfer of fuel and electricity to the Gaza Strip.

Prime Minister Benjamin Netanyahu convened the Security Cabinet on Wednesday morning for discussions.

Story from: http://www.worldjewishcongress.org/en/news/14910/israel_hits_hamas_islamic_jihad_leaders_in_gaza_after_rockets_reach_jerusalem_tel_aviv