Netanyahu und Yaalon besuchen Terroropfer in Jerusalem

Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und Verteidigungsminister Moshe Yaalon haben am Mittwoch (01.07.2015) die Opfer der Terroranschläge in Jerusalem besucht. Im Krankenhaus Hadassah-Ein Kerem trafen sie die IDF-Militärpolizistin, die Anfang der Woche am Grab Rachels niedergestochen wurde, und einen Mann, der bei dem Attentat in der Nähe von Shilo am Montag (29.06.2015) angeschossen wurde.

 

Ministerpräsident Netanyahu und Verteidigungsminister

Yaalon besuchten Terroropfer in Jerusalem

(Foto: GPO/Kobi Gideon)

Ministerpräsident Netanyahu sagte: „Wir haben gerade die Verletzten besucht, die mutig, besonnen und sehr stark waren. Der Verteidigungsminister wünschte ihnen eine schnelle Besserung. Natürlich sprechen wir auch Eliezer und Sarah Rosenfeld, die vor Kurzem ihren Sohn Malachi, einen außergewöhnlichen und besonderen jungen Mann, verloren haben, unser Beileid aus. Wir teilen ihr Leid. Es gibt keinen größeren Kummer, als den der Eltern, die einen Sohn oder eine Tochter verloren haben. Die Herzen aller Israelis sind bei ihnen.

Der Terrorismus klopft an unsere Grenzen. Der Islamische Staat (IS) befindet sich in der Nähe der Golanhöhen. Zurzeit ist er auch in Ägypten, in der Nähe von Rafiah, mit Blick auf unsere Grenzen. Wir sind vereint mit Ägypten und vielen anderen Ländern im Nahen Osten und in der Welt im Kampf gegen den extremistischen islamischen Terrorismus, der von zwei Akteuren angeführt wird: von Iran und den schiitischen Extremisten, von dem Islamischen Staat und den sunnitischen Extremisten sowie von anderen Fraktionen wie Hamas. Wir bekämpfen sie. Wir wissen, dass sie auch innerhalb unserer Grenzen zuschlagen, wie in diesem Fall, aber wir wissen auch, dass wir seit dem Beginn des letzten Jahres über 200 Attentate vereitelt haben. Wir werden die Mörder und Terroristen auch in diesem Fall fassen. Wir werden einen hohen Preis sowohl von den Terroristen als auch von denen, die sie entsenden, verlangen.“

Verteidigungsminister Yaalon sagte: „Ich möchte Familie Rosenfeld mein Beileid aussprechen. […]

Die IDF in Judäa und Samaria werden – mit Unterstützung der ISA (Israel Securities Authority) – auch weiterhin alles tun, um die Terroristen festzunehmen. Ich glaube, dies wird früher oder später passieren. Der Terrorismus wird angeheizt durch die Hetze der Palästinensischen Autonomiebehörde und durch den Druck von außen, Angriffe zu verüben. Das beginnt bei der Finanzierung von Hamas durch Iran. Erst kürzlich haben wir viele Zellen zerschlagen. Auch die, die jetzt angegriffen hat, werden wir finden – leider, nachdem sie ihren Plan umgesetzt hat.

Im ganzen Nahen Osten gibt es islamistischen Terrorismus. Ich möchte den Ägyptern meine Unterstützung zusprechen in Anbetracht der schwierigen Ereignisse auf der Sinai-Halbinsel an diesem Morgen. Es handelte sich um einen schlimmen Angriff mit Dutzenden Toten. Dies verdeutlicht die Tatsache, dass dieser Terrorismus den Nahen Osten umhüllt. Hinter dem Terrorismus stehen ein Land wie Iran und Organisationen wie der Islamische Staat, Hamas und der palästinensische Islamische Dschihad. Es liegt in unserer Verantwortung als ein Staat, mit den anderen Ländern, die mit dem Terrorismus zu kämpfen haben, zusammenzuarbeiten und nicht zuzulassen, dass der Terrorismus sich ausweiten kann. Ich glaube, dass genau dies getan wird.“

(Medienberater des Ministerpräsidenten, 01.07.2015)