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peacecamp 2019: becoming an ambassador of peace

 

 

 

 


 

 

 

 

Dr. Liora Bunzl

 


 

 


Kritik an Beschluss zu Abdullah-Zentrum

 


 

 

 

 

Abdullah-Zentrum: Rabbiner wirft Österreich “Heuchelei” vor

 


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Your Ultimate Guide To The Laws And Customs Of Shavuot

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Rechtes Lager um Netanyahu siegt bei Wahl in Israel

 

 


 

 

 

 

Netanjahu vor fünfter Amtszeit in Israel - trotz drohender Anklage

 

 

 

 


 

Rechtes Lager um Netanjahu liegt voran

 


 


 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

Antisemitismus? Skandal um umstrittene Arte-Doku über Israel zieht weitere Kreise – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/27789280 ©2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

The Gentleman from Austris stellt Bibi eine Frage mit ungeahnten Folgen

 

 



 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 


 

 

 


 

 

Vom Antisemitismus-Forscher zum Antisemitismus-Bagatellisierer?

von Sigmount Königsberg*

Herr Benz wird als „einer der renommiertesten Historiker zur NS-Zeit und Antisemitismusforscher“ bezeichnet. Wenn man sich nur das anschaut, was er heute (5.2.2019) geäußert hat – ich lasse jetzt bewusst viele seiner früheren Statements  beiseite – dann muss ernsthaft bezweifelt werden, ob Herr Benz die Entwicklungen der letzten Jahre überhaupt mitbekommen hat.

 Foto: Axel Hindemith / Wikipedia

Wolfgang Benz: "Der manifeste Antisemitismus, den man messen kann, weil er sich in Propagandadelikten äußert, ist in den vergangenen Jahrzehnten unverändert geblieben, aber die Sensibilität ist größer geworden."

 

Erstens negiert Herr Benz hier alle möglichen Ausdrucksformen des Antisemitismus, die FAKTISCH existieren und nicht unter „Propaganda“ fallen. Zum Beispiel: Othering, Mobbing, Ausschluss, Segregation. Jüdische Kinder erleben es immer wieder, dass antisemitische Vorfälle relativiert, bagatellisiert und/oder gar negiert werden. So wie Herr Benz es tut.

 

Bezüglich der Zunahme antisemitischer Propaganda empfehle ich, die verschiedenen Studien von Monika Schwarz-Friesel zu lesen.

 

Weiterhin negiert Herr Benz die REALE Zunahme antisemitischer Vorfälle, obschon diese dank der Arbeit der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS)  dokumentiert ist.

 

Herr Benz erinnert an ein zweijähriges Kind, das meint, es sei unsichtbar, weil es sich die Hände vor den Augen hält. Bei einem Zweijährigen wird ein solches Verhalten mit einem gutmütigen Lächeln quittiert, bei einem Erwachsenen ist es beschämend.

 

Vielleicht sollte Herr Benz auch die Arbeiten von Samuel Salzborn lesen und verinnerlichen.

 

Aber stattdessen wendet sich Herr Benz  gegen alle, die Antisemitismus bekämpfen. "Ich bin gegen die Aktionisten, die nur klagen: Es wird alles schlimmer. Sie machen alles, was wir bisher erreicht haben, kaputt", sagt er.

 

Was hat denn Herr Benz erreicht? Wenn er denn etwas erreicht hätte, dann bräuchte man heute nicht über Antisemitismus zu reden.

Wenn überhaupt jemand etwas erreicht, dann sind es gerade die „Aktionisten“, wie Benz sie bezeichnet. Weil sie Antisemitismus weder bagatellisieren noch dramatisieren, sondern realistisch darstellen.

 

Es kommt aber noch besser. Zitat Deutschlandfunk : „Warum brauche man dann speziell für antisemitische Vorfälle eine Meldestelle, fragte Benz im Interview des „Badischen Tageblatts“. Diese habe etwas Denunziatorisches. Ihm sei nicht wohl dabei, wenn Frau Müller Herrn Maier als Antisemiten denunziere, meinte Benz. Antisemit zu sein, sei der schwerste Vorwurf in Deutschland.“

 

Das ist klassische Täter / Opfer Umkehr! Ob Herr Benz schon mal davon gehört hat? Bei ihm gibt es anscheinend nichts Schlimmeres als den Antisemitismus-Vorwurf. Die Tatsache, dass Menschen antisemitisch angegriffen und traumatisiert werden – interessiert ihn offenbar nicht.

 

Hat Herr Benz die EU-Studie überhaupt zur Kenntnis genommen, in der 80% der von antisemitischen Angriffen Betroffenen angaben, dass sie diese nicht gemeldet haben?

 

"Wir haben eine Polizei, diese ist zuständig für alle kriminelle Taten, dazu gehört Gewalt gegen Minderheiten und Volksverhetzung. Warum brauchen wir dann speziell für antisemitische Vorfälle eine Meldestelle? Das ist Wasser auf die Mühlen der Alarmisten."

 

Ja, Herr Benz, man braucht diese Meldestellen. Weil Judenfeindschaft anfängt, lange bevor sie die Strafbarkeitsgrenze überhaupt erreicht. Aber auch, weil Dank der Meldestellen die Polizisten für Antisemitismus sensibilisiert werden. So wurde in der Vergangenheit oft genug Antisemitismus von Polizeibeamten negiert. Und ob die Polizeistatistiken valide sind, ist aus guten Gründen zu hinterfragen.

 

Das Verhalten von Herrn Benz ist vergleichbar mit dem eines Elefanten im Porzellanladen. In mühsamer Arbeit wird versucht, in den Communities Vertrauen zu den Meldestellen aufzubauen. Man erläutert immer und immer wieder die Arbeit, die gemacht wird. Und dann kommt Herr Benz und disqualifiziert diese Arbeit als „Denunziation“.

 

Die Äußerungen von Herrn Benz sind vergleichbar mit denen der Herren, die angesichts der #metoo Debatte bestritten, dass es überhaupt sexuelle Übergriffe gegeben habe. 

 

Benz versucht, Menschen da zu beruhigen, wo es keinen Anlass zur Beruhigung gibt. Im Gegenteil. Der alte Judenhass kehrt in anderen Gewändern zurück, ist aber alter Wein in neuen Schläuchen. Und ja, die AfD ist strukturell eine antisemitische Partei. Nicht minder antisemitisch ist der linksextreme „Jugendwiderstand“, dessen Mitglieder alle verprügeln, die einen Davidstern tragen.

 

Oder soll man Herrn Benz an die Islamisten erinnern, die vor der Synagoge Joachimstaler Straße skandierten: „Jude, feiges Schwein“ oder „Hamas, Juden ins Gas“?

 

Das Benz’sche Negieren des stetig zunehmenden Antisemitismus nützt nur den Judenhassern selbst. Er macht „bonne mine au mauvais jeu“ – gute Miene zum bösen Spiel.

 

Es ist wichtig, dass alle in die Lage versetzt werden, auftretenden Antisemitismus als solchen zu erkennen, zu benennen, um dann intervenierend eingreifen zu können.

 

 

Alle Zitate von Herrn Benz sind hier nachzulesen:
1) https://www.badisches-tagblatt.de/topthema_weitere/00_20190205064500_137119146-Historiker-Benz-Antisemitismus-nimmt-nicht-zu.html

2) https://www.deutschlandfunk.de/antisemitismus-historiker-benz-kritisiert-neue-meldestelle.1939.de.html?drn:news_id=973499

 

* Sigmount Königsberg ist Antisemtismusbeauftragter der jüdischen Gemeinde zu Berlin